Drei Gegentore in 34 Minuten

FC Füssen besiegt Obergünzburg mit 2:1 – 2:3 gegen Mauerstetten

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Der FC Füssen zeigt zwar gegen Mauerstetten eine kämpferische Leistung. Im Abschluss fehlte es den Füssenern aber immer wieder an Glück und Präzision.

Füssen/Mauerstetten – Ein schweres Spiel steht am Samstag, 27. April, um 15.30 Uhr dem FC Füssen bevor. Auf dem heimischen Platz empfängt er den Tabellendritten Türk Kempten.

Beide Mannschaften mussten über die Osterfeiertage zwei Mal antreten und verbuchten hier jeweils einen Sieg und eine Niederlage. Während sich der FCF am Karsamstag gegen den Tabellenletzten aus Obergünzburg verdient mit 2:1 durchsetzte, unterlag er am Ostermontag trotz starker Leistung mit 2:3 dem SV Mauerstetten.

Am Samstag hatten die Lechstädter zunächst den TSV Obergünzburg zu Gast im LVM-Fußballpark. Während in den ersten Spielminuten nicht viel passierte, kam der FCF Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel und näherte sich einem Torerfolg. Doch weder Michael Knarr noch Marc Besl gelang es, aus aussichtsreicher Position zu vollstrecken. Nach 59 Minuten war der Bann aber gebrochen und die Schwarz-Gelben bejubelten die Führung. Über die linke Seite drang Marc Besl in den Strafraum ein und konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Knarr sicher zum 1:0. 

FCF bestimmt das Spiel 

Auch im Anschluss bestimmten die Hausherren weiterhin das Geschehen, hatten in der 70. Minute aber großes Glück, als Obergünzburg mit der ersten echten Chance den Ausgleich verpasste. Ein Foulelfmeter landete an der Latte und sprang ins Feld zurück. Zehn Minuten vor dem Abpfiff krönte der eingewechselte Noah Abbes sein Comeback mit dem vorentscheidenden 2:0. Zsolt Marton bediente Abbes mit einem Traumpass, der anschließend gekonnt vollendete. 

In der Nachspielzeit kam Obergünzburg durch einen erneuten Foulelfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer. Am verdienten Sieg des FC Füssen änderte das aber nichts mehr. 

Nur 48 Stunden später reiste der FCF zum Auswärtsspiel nach Mauerstetten und war auch hier das spielbestimmende Team. Zwar zeigten die Gäste die bessere Spielanlage, doch die Hausherren erwiesen sich als gnadenlos vor dem Tor. Ihre ersten drei Versuche fanden alle den Weg ins Ziel, so dass die Füssener nach nur 34 Minuten bereits aussichtslos mit 0:3 zurücklagen. Das Ergebnis spiegelte allerdings nicht den Spielverlauf wider. 

Mit dem Mut der Verzweiflung drängte der FCF auf den Anschluss. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff tankte sich Michael Knarr durch und wurde im Sechzehner zu Fall gebracht. Er selbst verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:3. Die zweiten 45 Minuten waren ein einziger Sturmlauf der Günes-Truppe. Sie schnürte den Gastgeber in der eigenen Hälfte ein und erspielte sich gute Möglichkeiten. Im Abschluss fehlte es jedoch an Glück und Präzision, so dass Mauerstetten lange den 3:1-Vorsprung halten konnte. 

Anschluss in 90. Minute 

Erst in der 90. Minute gelang Peter Heer nach Kopfballverlängerung von Stefan Gebler der Anschlusstreffer. In den verbliebenen drei Minuten Nachspielzeit warf der FCF alles nach vorne. Sogar Torwart Julian Modersbach tauchte im gegnerischen Strafraum auf. Der verdiente Ausgleichstreffer sollte den Füssener aber nicht mehr gelingen, weil die Abwehr des SVM immer wieder ein Bein dazwischen brachte und den schmeichelhaften Sieg über die Zeit rettete.

kb

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