Durchwachsene Leistung

Füssen – Zum Ende der Vorbereitung konnte der EV Füssen nicht gerade glänzen: Einem 5:1-Sieg am Freitag beim zwei Klassen tiefer spielenden EV Pfronten folgte am Sonntag im einzigen Vergleich mit einem Oberligisten eine 2:6-Niederlage gegen den mit nur 13 Feldspielern angereisten EV Regensburg.

Am gesamten Wochenende mussten die Füssener auf die verletzten Josh Burnell und Pavel Mojtek verzichten, im Heimspiel fielen zudem auch noch Martin Pfohmann und Matthias Mayr aus. Bei den Pfrontener Falcons gingen die Füssener nicht mit letztem Einsatz ans Werk. Auf der anderen Seite war klar zu erkennen, dass sich einige ehemalige EVF-Spieler des Gastgebers in diesem Derby beweisen wollten. Folgerichtig lag der Außenseiter nach einem engagierten Auftritt verdient nach dem ersten Abschnitt in Führung, der Ex-Füssener Joel Titsch hatte in Überzahl getroffen. 

Erst im zweiten Drittel zeigte das Team von Wolfgang Koziol mehr Einsatzwillen und Zug zum Tor. So drehten die Füssener das Ergebnis durch Treffer von Christian „Butzi“ Mayr und Eric Nadeau, blieben aber vor allem im Abschluss weiterhin einiges schuldig. Im letzten Drittel schwanden bei den weiterhin tapfer kämpfenden Pfrontenern aber sichtlich die Kräfte. Die beiden Torschützen aus dem zweiten Abschnitt sowie Ladislav Hruska schraubten das Endergebnis doch noch auf 5:1 für den Favoriten. So freuten sich die Füssener über einen hart umkämpfter Sieg gegen einen Gegner, der mit Goalie Andi Jorde den besten Spieler auf dem Eis aufbot und deutlich zeigte, dass in der Landesliga wieder mit ihm zu rechnen ist. 

Regensburg ist technisch stärker 

Mit Regensburg bekamen es die Füssener mit einem Gegner zu tun, der mit einer ganzen Reihe namhafter Neuzugänge aufwarten und dementsprechend in der Vorbereitung auch glänzen konnte. Das änderte sich auch im Spiel beim EVF nicht unwesentlich. Die Domstädter waren technisch stärker als die Gastgeber, was sich vor allem im Überzahlspiel zeigte. Nach ausgeglichenem ersten Drittel und einem 1:1-Unentschieden, Florian Simon hatte in Überzahl für die Schwarzgelben getroffen, nutzte Regensburg kurz nach der Führung eine Spieldauerstrafe gegen Ladislav Hruska zu drei Treffern bei numerischer Überlegenheit. Bereits in der 35. Minute erzielte Regensburg das Tor zum 2:6-Endstand. 

Immerhin konnten die Füssener während der fünfminütigen Unterzahl bei einem Konter durch George Kink den zweiten Treffer markieren. Nun hoffen die Leoparden, dass sie zum Start in die neue Oberligasaison am Freitag, 26. September, im Heimspiel gegen den EHC Bayreuth wieder auf einen kompletten Kader zurückgreifen können, um den favorisierten Wagnerstädtern zu ärgern. Anpfiff ist hier um 19.30 Uhr. 

Am Sonntag, 28. September, geht es dann zu den Blue Devils nach Weiden. In beiden Begegnungen kann der EVF noch nicht auf Stürmer Björn Friedl zurückgreifen. Der Stürmer verlängerte jetzt zwar seinen Vertrag beim EV Füssen, er wird aus beruflichen Gründen jedoch erst im Laufe des Oktobers voll ins Geschehen eingreifen. mil

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