Leoparden haben Dusel gegen Peiting

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Jubelnde Füssener, enttäuschte Peitinger nach dem 7:5 für die Leoparden im Bundesleistungszentrum am vergangenen Sonntag. Foto: Köhntopp

Füssen – Nach dem 2:6 bei den Tölzer Löwen zeigte der EVF trotz personeller Probleme am Sonntag beim 7:5 eine starke Leistung. Glück aber für den EVF, dass Peiting der vermeintliche Ausgleich in der 59. Minute verweigert wurde, weil die Unparteiischen auf Kickbewegung entschieden.

„Das 6:6 hätten wir heute verdient gehabt, dann wären wir wenigstens in die Verlängerung gekommen“, zeigte sich Peitings neuer Trainer John Sicinski enttäuscht über das Endergebnis, gegen welches der ECP nach Spielende wegen des nicht gegebenen Treffers sogar Protest einlegte – allerdings mit nur sehr geringen Erfolgsaussichten. 

Das erste Drittel war geprägt von ständiger Überzahl für eine der beiden Mannschaften. Bereits nach knapp einer Minute handelte sich auf Füssener Seite Christian Mayr eine Spieldauerstrafe ein, allerdings erwischte es vier Minuten später auch Manfred Eichberger nach einer Attacke, er durfte ebenfalls schon frühzeitig zum Duschen. Florian Stauder und Anton Saal besorgten das 0:2, Tim Richter (8.) und John Gordon (9.) den 2:2-Ausgleich. Einen weiteren Powerplaytreffer des ECP durch Lubos Velebny konterte Andrej Naumann kurz vor Ende des Drittels. 

Wesentlich zurückhaltender gestalteten beide Teams den zweiten Abschnitt. In der 28. Minute bot Gästekeeper Hechenrieder gegen Sascha Golts sein ganzes Können auf. In der 39. Minute war aber auch er machtlos, Eric Nadeau traf im Powerplay zum 4:3 für die Leoparden. Eine Strafzeit gegen Füssens Friedl schien dann in der 46. Spielminute die große Chance zum Ausgleich für Peiting zu sein, doch John Gordon schloss ein Unterzahl-Solo zum 5:3 ab, und nur eine halbe Minute später ließ sich die Hintermannschaft des ECP auch noch von den Füssener Routiniers Golts und Naumann klassisch auskontern. 

Die Entscheidung schien gefallen, doch nach einer weiteren Strafzeit gegen den EVF nutzte Michael Fröhlich die Überzahl zum vierten Treffer (48.). Nun verstärkten die Gäste erneut ihre Angriffsbemühungen, aber erst dank der gütigen Mithilfe der Füssener Hintermannschaft fiel das 5:6 durch Guth (58.). Es blieb das letzte reguläre Tor für die Peitinger, und Füssens Tim Richter stellte nach ereignisreichem Spielverlauf den 7:5-Endstand ins leere Tor her. 

„Heute haben unsere Special Teams mit drei Über- und zwei Unterzahltreffern das Spiel entschieden. Wir haben uns auch von den Rückständen nicht entmutigen lassen“, analysierte EVF-Coach Marcus Bleicher. Am gestrigen Freitag ging es für die seine Mannschaft nun zum Tabellenschlusslicht Schweinfurt, ehe am Sonntag um 18 Uhr der Tabellenzweite Freiburg seine Visitenkarte am Kobelhang abgibt (Berichte folgen). mil

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