EV Füssen gewinnt vier Mal

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Trainer Dave Rich kann mit seinen Spielern zufrieden sein.

Der Lauf der Füssener hielt auch bei den Selber Wölfen an. Dem 7:2-Heimspielerfolg gegen Regensburg folgte am 28.12. in Selb ein verdienter 6:2 (1:1,1:2,0:3)-Auswärtssieg. Auch gegen Weiden und Schweinfurt gab es Siege.

Rund 2500 Zuschauer, darunter etwa 50 Füssener Fans und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (ein VER-Selb-Fan) staunten, als der EV Füssen schon nach 90 Sekunden durch John Gordon (Dominik Meisinger, Andrej Naumann) in Führung ging. Die Selber waren geschockt. Die Neuverpflichtungen bei den Schwarzgelben schlugen ein, die Integration der DNL-Spieler in den letzten Spielen bedingt durch die Pause der DNL-Mannschaft, zeigte Wirkung. Die erste Strafzeit gegen Füssen nutzte Try-Out-Spieler Kevin Richardson per Bauerntrick zum überraschenden Ausgleich. Kurz vor Ende des ersten Drittels bewiesen die die Leoparden bei einem kurzzeitigen 5:3-Unterzahlspiel ihre Klasse. Im folgenden Überzahlspiel ergatterten sich Naumann und Golts die Scheibe, fuhren einsam auf Torwart Kümpel zu, der gegen Golts keine Abwehrmöglichkeit hatte. Zwei Minuten später konnten die Selber wiederum durch Richardson zwar ausgleichen, doch die Fehler der Gastgeber wurden nicht weniger. Eine weitere Überzahl der Füssener nutzte Sebastian Wolsch (Andrej Naumann, Torwart Andi Jorde) zur dritten Führung, die Füssen dann bis zum Ende dieses Abschnitts trotz guter Gelegenheiten nicht erhöhen konnte. Im letzten Abschnitt schockte Kapitän Eric Nadeau schon nach neun Sekunden mit einem Überzahltor die Selber mit dem vierten Treffer. Dem agilen Sascha Golts gelang in der 49. Minute das fünfte Füssener Tor und nur eineinhalb Minuten später war Sebastian Wolsch (Andrej Naumann, John Gordon) mit seinem zweiten Treffer Schütze zum 2:6 Endstand. Trotz der sich abzeichnenden Niederlage feuerten die Selber Fans recht laut unentwegt ihre Mannschaft an und skandierten Richtung Füssener Fans „Stellt schon mal das Bier kalt" im Hinblick auf die am gestrigen Freitag erfolgte Sonderzugfahrt mit über 560 Fans nach Füssen. Das Spiel am Sonntag gegen den Tabellenachten Weiden entschied der EV Füssen mit seinem dritten Sieg in Folge mit 6:2 für sich. Vor der Rekordkulisse von 1255 Zuschauern ging Füssen in der 8. Minute durch Valentin Gschmeißner (Dominik Meisinger) in Führung. Kurz nach einer Strafzeit gegen Weiden erhöhte Yannik Baier (Matthias Mair, Robbie McFeeters) im zweiten Drittel auf 2:0. Kurz darauf war John Gordon nach wiederholtem Bully-Gewinn von McFeeters zum 3:0 mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse in Überzahl erfolgreich. Nach diesem Tor konnte sich Füssen über den Schiedsrichter nicht beschweren, denn es saßen plötzlich gleich vier Selber auf der Strafbank, wobei drei verschiedene Spieler je einen „Zehner“ verpasst bekamen. Bei einer Überzahl begann das letzte Drittel. Man hatte den Eindruck, dass die beiden letzten Erfolge die Füssener viel Kraft gekostet hatten, doch das 4:0 durch Naumann (Peter Meier, Sascha Holz) in der 43 Minute zeigte das Gegenteil auf. Im Gegenzug fiel dann allerdings der erste Treffer für Weiden. Beim zweiten Treffer der Oberpfälzer in der 49. Minute ließ Jorde einen Verlegenheitsschuss durch die Beine ins Tor trödeln ließ. Plötzlich schien das Match zu kippen, doch nun hielt Andi Jorde seine Mannschaft im Spiel und seine Vorderleute legten sich nun auch mächtig ins Zeug. In der 59. Minute kam Füssen zu einem Treffer ins leere Tor durch Sebastian Wolsch. Yannik Baier mit seinem zweiten Tor erzielte den 6:2 Endstand. Am Mittwoch gewann der EV Füssen in Schweinfurt „nur“ 2:1 (1:0,1:0,0:1) und machte einen Satz auf den 9. Platz, da Weiden und Erding gleichzeitig ihre Spiele verloren. Die Gastgeber boten eine wesentlich bessere Mannschaft auf als in den beiden vorangegangenen Begegnungen, aber ihre zumindest im ersten Abschnitt schnellen Angriffe verpufften wirkungslos. Wieder einmal der angriffslustige John Gordon (Sascha Golts, Andrej Naumann) brachte dann die Füssener in der 17. Minute in Führung. Im zweiten Abschnitt klingelte es schon nach einer Minute und neunzehn Sekunden durch Sascha Golts (Andrej Naumann, Peter Meier), der den Torwart von hinter der Torlinie anschoss und die Scheibe ins Tor sprang. Nur ein Einziges Mal kamen dann die Unterfranken zum Erfolg. Einen Bericht zum Freitagsspiel gegen Selb lesen Sie im KREISBOTEN am kommenden Mittwoch. dg

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