Mit 3:2 besiegt der FC Füssen die SG Kleinweiler/Wengen

Sieg dank starker erster Halbzeit

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Die Spieler des FCF und der SG kämpfen um den Ball.

Wengen/Füssen – Mit einem knappen 3:2-Erfolg ist die erste Mannschaft des FC Füssen am Sonntag von seinem Gastspiel bei der SG Kleinweiler/Wengen zurückgekehrt. Garant für den knappen, aber verdienten Auswärtssieg war eine sehr starke erste halbe Stunde.

Trotz des bisher unbekannten Gegners war der FCF optimal auf den Gastgeber eingestellt. Die Gäste präsentierten sich vor allem in den ersten 30 Minuten wie eine echte Spitzenmannschaft. Die kompakte Defensive fing die lang geschlagenen Bälle der Hausherren ab und schaltete schnell in den Angriffsmodus um. In der achten Minute wurde das mit der frühen Führung belohnt. Noah Abbes wurde über den linken Flügel auf die Reise geschickt und seine Vorlage vollendete Michael Knarr.

Auch im weiteren Verlauf diktierte Füssen das Geschehen und hatte nach einer Viertelstunde Pech mit einer Schiedsrichterentscheidung. Dieser übersah nach Ansicht des FC Füssen ein klares Foulspiel an Johannes Umkehrer im Strafraum. Von dem unbeeindruckt spielte der FCF munter weiter und erhöhte durch Phillip Meisinger auf 2:0. Dieser kontrollierte einen langen Einwurf von Michael Knarr mit der Brust und vollstreckte per Fallrückzieher. Als Stefan Schenk in der 28. Minute nach einem abgefälschten Schuss von Sebastian Wörle an den Pfosten zum 3:0 abstauben konnte, schien das Spiel früh entschieden zu sein.

Anschluss durch Eigentor

Doch nur zwei Minuten später fiel der überraschende Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Sebastian Wörle. Eine scharf getretene Flanke verlängerte er unhaltbar ins Tor. Hier fehlte erstmals eine klare Absprache. Denn den Ball hätte Patrick Söhnen im Tor problemlos aufnehmen können. Die Gastgeber schöpften neue Hoffnung und wurden nach dem Seitenwechsel stärker. Belohnt wurde dies mit dem 3:2 in der 49. Minute. Und erneut machte die Defensive des FCF keine gute Figur. Gleich zwei Mal hätte sie den Ball klären können, brachte diesen aber nicht aus der Gefahrenzone.

Nun drückten die Hausherren auf den Ausgleich und agierten dabei immer wieder nach dem gleichen Schema. Mit langen und hohen Bällen versuchten die Hausherren die Defensive der Lechstädter unter Druck zu setzen. Das Füssener Trainergespann verstärkte daraufhin die Viererkette mit einem fünften Mann. So konnten die Füssener die Gastgeber bis auf wenige Ausnahmen vom Tor weghalten. Durch das Aufrücken der Gastgeber ergaben sich aber Räume zum Kontern. Weil diese aber teils leichtfertig vergeben wurden, musste Füssen bis zum Schlusspfiff zittern, ehe der knappe aber verdiente Sieg feststand.

Am kommenden Samstag, 15. Oktober, spielt der FC Füssen um 15 Uhr Zuhause gegen den FC Kempten.

kb

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