Am Samstag rollt der Ball wieder

FC Füssen und TSV Pfronten kehren aus der Winterpause zurück

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Um Punkte gegen den Abstieg kämpfen, heißt es ab Samstag wieder beim FC Füssen und TSV Pfronten.

Füssen – Am Samstag, 30. März, ist es soweit: Der FC Füssen und der TSV Pfronten kehren aus der Winterpause zurück. Am ersten Punktspieltag 2019 in der Kreisliga Süd möchte Pfronten sein Heimspiel gegen Mauerstetten gewinnen. Und auch der FC will nicht mit leeren Händen aus Ronsberg zurückkehren.

Sowohl der FCF als auch der TSV Pfronten wollen in der Saison 2019/20 wieder in der Kreisliga dabei sein. Gegen den drohenden Abstieg müssen die Teams Punkte sammeln. Beide Mannschaften stehen in ihren ersten Partien nach der Winterpause aber vor durchaus machbaren Aufgaben. 

Beim TSV Pfronten gastiert um 15.30 Uhr der Tabellensechste SV Mauerstetten. Der FC reist dagegen zum SC Ronsberg, wo er ebenfalls um 15.30 Uhr auflaufen wird. Dort ist das Team von Trainer Manuel Günes nicht chancenlos, obwohl der Tabellenfünfte bisher die beste Abwehr in der Liga stellt. Die Füssener werden laut Günes wieder einmal Stürmer Lucas Jansen dabei haben, der mit seiner Schnelligkeit für jede Defensive zum Problem wird. Beide Mannschaften aus dem Ostallgäu möchten in ihren Partien drei Punkte holen und so Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen. 

Eine ausgeglichene Liga

Der Blick auf die Tabelle zeigt: Pfronten ist auf den vorletzten Platz abgerutscht. Die magere Ausbeute von nur 14 Punkten könnte die Mannschaft durch einen Heimsieg schon stark verbessern. Im Vergleich dazu: Füssen ist Zehnter, was viel besser aussieht als es tatsächlich ist. Denn nur drei Punkte trennen den FC Füssen vom TSV Pfronten. Hier zeigt sich einmal mehr das relativ ausgeglichene Niveau der Kreisliga. Fazit: Für Füssen und Pfronten kann es bei einem guten Start nach der Winterpause schnell nach oben, aber eben auch in die Gegenrichtung gehen.

„Die Mannschaft hat gut trainiert. Alle Spieler fiebern dem Spiel gegen Mauerstetten entgegen“, sagte Alexander Rinschede vom TSV Pfronten. „Alle sind heiß darauf, dass es in der Liga weitergeht und für uns an diesem Spieltag die Chance besteht, drei Punkte zu holen“, so Rinschede. Deshalb spiele es jetzt keine Rolle mehr, dass die Vorbereitungsspiele „nicht ganz nach Plan gelaufen sind“. Gut verlaufen sei der Aufenthalt der drei Trainer mit 27 Spielern am Gardasee. „Durch den Ausflug konnte das taktische Konzept verfeinert werden und die eher zäh verlaufene Vorbereitung vergessen werden.“ 

Der TSV Pfronten ist optimistisch

Mit Blick auf den Kader zeigt sich beim TSV viel Licht und etwas Schatten. „Andre Kienberger und Jonas Jehle müssen aus beruflichen Gründen kürzer treten“, bedauert Rinschede. „Positiv ist, dass wir Sebastian Matthes reaktivieren konnten. Er will uns helfen, den Klassenerhalt zu schaffen. Von den Langzeitverletzten ist Niklas Zweng zurück, der die ganze Vorbereitung problemlos mittrainieren konnte.“ Der 16. Ligaspieltag kommt für Josef Metz dagegen zu früh. Er trainiert noch individuell. Obwohl der TSV auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt, herrscht „weiterhin großer Optimismus“ in Pfronten. „Seitdem wir in der Kreisliga spielen, standen wir zur Winterpause immer im unteren Bereich der Tabelle. Jedoch haben wir es bis jetzt immer durch eine sehr gut verlaufende Rückrunde geschafft, den Klassenerhalt zu schaffen“, so Rinschede. 

Auch Manuel Günes, Trainer beim FC Füssen, hofft, mit seiner Mannschaft ins Mittelfeld aufzusteigen. Im fast gleich gebliebenen Kader des FCF steht Philipp Meisinger, der in der Vorrunde verletzungsbedingt pausieren musste. Erneut dabei ist Stürmertalent Noah Abbes. „Wichtig war in der Vorbereitung, dass wir unsere Abwehr stabilisieren konnten“, so Trainer Günes. Beweis dafür sei das 1:1 im Testspiel in Peiting.

cf

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