Es geht um Alles oder Nichts

Kampf um den Klassenerhalt

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BSC-Kapitän Tim Kerler und sein Team kämpfen am kommenden Samstag um den Relegationsplatz.

Füssen – Am kommenden Samstag, 4. Mai, entscheidet sich in Martinsried, ob die Billardspieler des BSC Füssen direkt aus der Oberliga absteigen müssen oder den Relegationsplatz halten und sich so eine Chance auf den Klassenerhalt wahren können. Beginn der Auswärtspartie ist um 14 Uhr.

Die Füssener Billardspieler sind in der Oberliga zuletzt durch die 4:6-Niederlage gegen den BSC Haunstetten auf den vorletzten Tabellenplatz zurück gefallen und schweben somit mit einem Punkt (5:13) Vorsprung auf den Tabellenletzten Sonthofen (4:12) in akuter Abstiegsgefahr. 

„Stand jetzt geht es nur noch über die Abstiegsrelegation, um die Oberliga zu halten“, erklärt Florian Guggemos vom BSC. Memmingen, das sich etwas überraschend durch den 6:4-Sieg über Martinsried seinen Platz in der Oberliga für die nächste Saison bereits gesichert hat, könnte möglicherweise am Samstag eine Rolle dabei spielen, ob Füssen den Relegationsplatz hält oder auf den direkten Abstiegsplatz zurückfällt. 

Das Ergebnis der gleichzeitig stattfindenden Begegnung zwischen Memmingen und Sonthofen bekäme vor allem dann Bedeutung, wenn die Füssener auswärts verlieren. Das Team um BSC-Kapitän Kerler nimmt die Mission Klassenerhalt aber lieber selbst in die Hand, als auf Memminger Schützenhilfe zu vertrauen.

BSC unterlaufen kleine Fehler

Dass sich die Situation am Tabellenende doch noch so kritisch zuspitzen würde, war zunächst nicht abzusehen. Denn die Füssener Billardspieler erwischten einen guten Start gegen Haunstetten und konnten schnell eine 3:1-Führung verbuchen. Danach allerdings gingen beide Doppel verloren und dem BSC Füssen gelang letztlich nur noch ein Sieg. Selbstkritisch blickt Guggemos zurück: „Im Nachhinein müssen wir uns kleine Fehler in der entscheidenden Phase der Partie vorwerfen lassen, da durchaus sogar ein knapper Sieg möglich gewesen wäre.“ 

Ersatzgeschwächt mit einem nahezu perfekten Start daheim im Billardcenter „Kö“ in der Kemptener Straße die Begegnung gegen Haunstetten ohne Zählbares zu beenden, sei „sehr bitter gewesen“. Die Kerler-Mannschaft, in der neben Stammspieler Guggemos der 1. Vorsitzende Christoph Müller sowie Soner Sari und Daniel Campana zur Besetzung gehörten, will aber weiter um den Klassenerhalt kämpfen. Der Oberligist musste bisher Matthias Langer ersetzen. Möglicherweise ist der Topspieler zum Saisonfinale am kommenden Samstagnachmittag aber wieder fit.

cf

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