Ein Auf und Ab der Gefühle

Sascha Golts (ganz rechts) freut sich über einen Treffer gegen Regensburg. Foto: Köhntopp

Füssen – Über 1000 Zuschauer wollten am letzten Adventssonntag einen Heimsieg des EV Füssen gegen die Tölzer Löwen erleben. Doch daraus wurde nichts, Füssen verlor mit 3:5. Am zweiten Weihnachtsfeiertag machten sie es dann besser und schlugen den Tabellenzweiten aus Regensburg mit 7:2.

Gegen Bad Tölz fingen die Leoparden recht forsch an, doch Tore wollten nicht fallen. Im Gegenteil, Tölz führte nach dem ersten Drittel mit zwei Treffern. Im zweiten Drittel präsentierte sich der EV Füssen dann anders. John Gordon erzielte gleich zu Beginn den Anschlusstreffer. Nur 23 Sekunden später glich Kapitän Eric Nadeau zum 2:2 aus. Dadurch beflügelt gelang in der 33. Minute Sascha Golts sogar der Führungstreffer. Die Freude der Fans dauerte nicht lange, denn die Gäste erzielten umgehend den Ausgleich durch Maximilian Kammerer. Im Anschluss gelang den Lechstädtern aber nicht ihre 5:3-Überzahl zu nutzen.Tölz behielt die Ruhe und ließ keine Torchancen zu. Dann gelang Franz Mangold der Treffer zum 4:3. Zwei Minuten vor Spielende erzielte Tölz den Treffer zum 5:3-Endstand. Nach dieser Niederlage ist ein Play-Off-Platz für die Lechstädter in weiter Ferne gerückt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag zeigte die Mannschaft von Trainer Dave Rich dann, zu was sie fähig ist, wenn alles klappt. Der bis dahin Tabellenzweite aus Regensburg war an diesem Abend vor 913 Zuschauern fast nur ein Trainingspartner für die Leoparden. Schon in der sechsten Minute jubelten die Füssener Fans zum ersten Mal, als Yannik Baier zum 1:0 traf. Wie beim ersten Tor gelang auch Peter Meier in der 19. Minute das 2:0 in Überzahl. Im zweiten Abschnitt legten die Füssener richtig los und bauten ihre Führung in der 33. Minute auf 5:0 aus. Dabei nutzte Regensburg auch eine Auszeit in der 28. Minute nach dem 4:0 nichts. Die Torschützen waren Sebastian Wolsch mit einem starken Schuss, Robbie McFeeters sogar in Unterzahl und John Gordon nach guter Vorarbeit von Sascha Holz. Dem 1:5-Anschlusstreffer der Regensburger folgte kurz darauf der sechste Treffer für Füssen durch Sascha Golts. Der Torhunger der Leoparden war aber noch nicht gestillt. Josef Huber erhöhte auf 7:1 in der 45. Minute. Das zweite Regensburger Tor in der 60. Minute war nur noch Ergebniskosmetik, ärgerte aber den gut agierenden Torwart Andreas Jorde. Nach dem klaren 7:2-Sieg der Leoparden meinte der Regensburger Trainer: „Wir waren heute nicht präsent, Füssen hat auch der Höhe nach verdient gewonnen.“  dg

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