Meisinger, Mayr und Jentsch bleiben beim EV Füssen

Christian „Butzi” Mayr. F: Archiv

Füssen – Die Stürmer Christian „Butzi“ Mayr und Dominik Meisinger werden auch in der kommenden Saison für den EV Füssen auf dem Eis stehen. Auch der Abwehrspieler Lukas Jentsch hat sich entschieden, eine weitere Saison bei seinem Heimatverein zu bleiben. Das gab jetzt der EV Füssen bekannt.

Mayr ging nach seiner Vertragsauflösung in Peiting bereits in der Vorsaison für den EVF auf Punktejagd. In insgesamt 15 Spielen steuerte er sechs Tore und sieben Vorlagen bei. Der 34-Jährige ist in Garmisch-Partenkirchen geboren und debütierte bereits mit 17 Jahren bei seinem Stammverein in der zweiten Bundesliga. 

Fünf Spielzeiten lang stürmte der damalige Junioren-Nationalspieler dort für den SCR, ehe er seine Karriere „auswärts“ fortsetzte. Es folgten Stationen in Deggendorf, Dresden, Crimmitschau, Leipzig, München, Schwenningen und Miesbach. Dabei war die Spielzeit beim TEV Miesbach seine einzige in der Bayernliga. Ansonsten war der zweikampfstarke Stürmer ausschließlich in der zweiten Bundesliga sowie der Oberliga aktiv. 

In den 17 Jahren im Seniorenbereich hat Mayr viel Erfahrung gesammelt, die er beim EVF einbringen soll. Insgesamt absolvierte er 397 Zweitligaspiele mit 33 Toren und 65 Vorlagen, 362 Oberligaspiele mit 118 Toren und 165 Vorlagen, sowie 37 Partien in der Bayernliga mit 26 Treffern und 22 Assists. Der EV Füssen freut sich, dass Mayr somit das Werdenfelser Quartett am Kobelhang mit Hubert Schöpf, Matthias Mayr und Martin Pfohmann vervollständigt. 

 Mit 17 im ersten Team 

Ein weiterer Stürmer, der dem EVF in der kommenden Saison treu bleiben wird, ist Dominik Meisinger. Wenn man bei einem Füssener Spieler in den letzten beiden Jahre von einem Pechvogel sprechen kann, dann ist es Meisinger. Der Sprung in den Seniorenbereich war für den Füssener zunächst schwieriger als gedacht. 

Nach ersten Einsätzen mit 17 Jahren in der Oberliga folgte zwar eine Saison als Stammspieler, die er aber früh wegen einer schweren Verletzung beenden musste. Zehn Scorerpunkte in 27 Spielen hatte er bis dahin auf dem Konto. Seine Verletzung wirkte sich bis weit in die neue Spielzeit aus. 

Der Füssener stellte schon früh sein Talent unter Beweis. Mit 15 Jahren gelangen ihm in der Jugend-Bundesliga bereits 78 Scorerpunkte in 37 Spielen. Mit 16 steuerte er zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft und dem Aufstieg in die DNL mit 38 Treffer in 34 Spielen bei. Dort bildete wie schon zuvor mit Stürmer Daniel Schmölz ein gutes Duo. 

Mit 32 Punkten aus nur 16 Spielen hatte Meisinger eine beachtliche Bilanz vorzuweisen, ehe er sich dann verletzte. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 20 DNL-Spielen 24 Punkte, in der Oberliga waren es in insgesamt 35 Partien 14 Zähler. 

Strafminuten reduziert 

Auch Lukas Jentsch bleibt beim EVF. Nachdem der Füssener die Nachwuchsteams des EVF durchlaufen hatte, debütierte er mit 17 Jahren in der ersten Mannschaft. Hier hat er sich als Stammspieler etabliert. 

Jentsch war Kapitän des Füssener DNL-Teams und kam hier in der vergangenen Spielzeit zu 17 Einsätzen, in denen ihm acht Torvorlagen gelangen. Zudem stand er im erweiterten Kader der deutschen U20-Nationalmannschaft. Für die erste Mannschaft absolvierte er insgesamt 40 Spiele und steuerte zum Erreichen der Playoff-Runde der Oberliga Süd einen Treffer und fünf Vorlagen bei. 

Die Stärken des robusten Abwehrspielers liegen jedoch eher im eigenen Drittel, wo er mit Zweikampfstärke den gegnerischen Stürmern das Leben schwer macht. Dabei gelang es ihm in der vergangenen Spielzeit die Anzahl seiner Strafminuten von 78 aus der Vorsaison auf 18 zu reduzieren. 

Jentsch ist bereits der vierte Spieler aus dem EVF-Team, das im Jahr 2010 die Deutsche Meisterschaft in der Jugend-Bundesliga errungen hat, und immer noch für Füssen aktiv ist. dg

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