Monoskifahrer Brunner arbeitet nach Sturz am Comeback

Der Weg zurück

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Felix Brunner mit seinem langjährigen Physiotherapeuten Jeroen Bakker.

Hopferau – Nach einer erheblichen Schulterverletzung bei einem Sturz im Europacup Finale in der Schweiz Anfang 2016, kämpft sich der Monoskifahrer Felix Brunner zurück zu einem Comeback. Die WM 2017 in Italien, an der Brunner eigentlich teilnehmen wollte, kommt dafür aber noch zu früh.

Nach dem Sturz in der vergangenen Rennsaison im März 2016 in Obersaxen (Schweiz) hatte Brunner sich eine Schulterluxation zugezogen und musste wegen eines Bruchs des Oberarmkopfs operiert werden. Er konnte daher nicht wie geplant die WM Saison 2017 in Angriff nehmen, was sein großes Ziel war. 

Da die Weltmeisterschaft bereits im Januar in Tarvisio startet, ist dieses Ziel nun unerreichbar geworden. Denn der Rennzirkus verlangt auch im Behindertensport eine professionelle Vorbereitung und einen physisch optimalen Zustand des Athleten. Den Sommer verbrachte Brunner statt beim Vorbereitungstraining mit Reha, Physiotherapie und leichtem Aufbautraining.

Nachdem das Metall in Brunners Schulter im Oktober entfernt wurde, kann Brunner wieder voll trainieren. Priorität hat nun zunächst eine Rückkehr zur alten Form. Ziel soll eine Teilnahme an einer WM und den Paralympics sein. Allerdings nicht in der „Speed-Disziplin“ Super G, bei der sich Brunner seine Verletzung im März zugezogen hatte.

red

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