Das Ostallgäuer »team erdgas schwaben« fährt erste Erfolge ein und freut sich über zwei Neuzugänge

Motiviert in die Saison

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Zum Beginn der Radsaison ist das „team erdgas schwaben“ bereits in guter Form am Start: Hermann Keller (v.l.), Marco Barke, Dennis Claßen, Peter Clauß, Thomas Lienert und Raphael Bertschinger. Es fehlt Fabian Danner.

Ostallgäu – Hochmotiviert startet die Ostallgäuer Rennradmannschaft „team erdgas schwaben“ in die elfte Saison.

„Unser Ziel ist es, nochmal richtig starke Ergebnisse einzufahren“, sagt Team-Manager Paul Hofstetten aus Hopferau. Die Erwartungen sind hoch: Schließlich hat sich das „team erdgas schwaben“ vergangenes Jahr erfolgreich präsentiert. „Die Vorbereitung lief sehr gut und die Fahrer sind hochmotiviert“, schildert Hofstetten die Ausgangssituation in diesem Jahr. 

Die beiden ersten Rennen, die Frühjahrsklassiker in Aichach und Zusmarshausen, haben die Fahrer bereits absolviert. Zwei Neuzugänge Neuzugang Peter Clauß sicherte sich beim Rennen nahe Augsburg einen vierten Platz und setzte damit ein Ausrufezeichen.

Der zweite Neuzugang Dennis Claßen startet als 19-Jähriger noch in der Nachwuchsklasse und soll ohne Druck Erfahrungen sammeln. Alle anderen Athleten mischen als Elite-A-Fahrer im Renngeschehen mit: Marco Barke, Raphael Bertschinger, Fabian Danner, Hermann Keller und Thomas Lienert. Auf Wunsch des Teams fungiert Raphael Bertschinger als Kapitän. „Er genießt ein hohes Ansehen in der Mannschaft und in der Teamleitung“, erklärt Hofstetten. 

Besonders freut sich der Manager, dass ihm als Betreuer weiterhin Bernd Brennauer zur Seite steht. Und: „Wir haben eine super Stimmung im Team, es gibt nicht einen einzigen Reibungspunkt.“ Alle Aktiven waren im Trainingslager auf Mallorca oder auf dem spanischen Festland, manche sogar zwei Mal. 

Die Vorzeichen sind also günstig, die Saison jedoch lang. „Zudem sind unser Fahrer durch Beruf und Studium zusätzlich belastet“, gibt der Betreuer zu bedenken. Dennoch erhofft er sich eine „richtig starke Saison“.

 Straßenrennen im Fokus

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf langen Straßenrennen, obwohl das „team erdgas schwaben“ sicher auch das ein oder andere Kriterium bestreiten wird. „Zu 80 Prozent sehen wir uns aber bei langen, schweren Straßenrennen und freuen uns auf top besetzte Klassiker“, so Hofstetten. 

Dafür nimmt die Mannschaft auch weite Anfahrten in Kauf: Die LBS Cup-Serie, die Rennen der Rad-Bundesliga und einzelne Wettbewerbe der Österreichischen Bundesliga stehen ebenso auf dem Plan wie die Termine des Leightweight Heiss Cup in der Region.

kb

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