Pfrontener Falken gewinnen in Oberstdorf mit 7:4

EVP bleibt oben dran

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Pfrontens Kapitän Matthias Ziegler vorm Oberstdorfer Tor.

Oberstdorf/Pfronten – Mit einem 7:4-Auswärtssieg bei den Eisbären Oberstdorf hält der EV Pfronten weiter Anschluss an die Tabellenspitze. Doch das Ergebnis täuscht über den Ausgang der Partie hinweg. Denn lange stand das Spiel auf Messers Schneide.

Das lag allerdings nicht an den beiden Teams, sondern vielmehr an den beiden Unparteiischen, die immer wieder durch kuriose Regelauslegungen den Unmut aller Beteiligten auf sich zogen. Man muss aber auch eingestehen, das keine der beiden Mannschaften bevorzugt wurde – die Strafzeiten verteilen sich doch ziemlich gleichmäßig.

Gleich von Beginn an schien es für die Pfrontener zu laufen, denn nach nur zwei Minuten gingen sie durch Florian Häfele mit 1:0 in Führung. Doch Oberstdorf ließ der frühe Rückstand kalt, spielte munter weiter mit und kam in der 7. Minute durch Kevin Adebahr zum 1:1. Dieser Treffer gab den Eisbären wohl Auftrieb, denn in der 14. Minute überwand Lukas Hruzik Pfrontens Torhüter Andi Jorde zum 1:2.

Oberstdorf zieht davon

Und es kam noch schlimmer: In der 25. Minute erhöhte Robin Berger auf 1:3. Eine kleine Überraschung lag in der Luft, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Eisbären gerade einmal neun Punkte aus neun Spielen verbucht. Bis dato verwertete der EVP seine Chancen nicht. Das änderte sich ab der 31. Minute. Thomas Böck verkürzte auf 2:3, nachdem zwei Minuten vorher Oberstdorfs Robin Berger nach einem harten Foul an Stefan Schödlbauer mit einer 5+Spieldauerstrafe vom Eis geschickt wurde.

Diese Chance ließ sich der EVP nicht entgehen und keine 30 Sekunden nach dem 2:3 von Thomas Böck hämmerte Ladislav Hruska den Puck in die Maschen des Gastgebertores. Die Eisbären wurden nun regelmäßig von den Schiedsrichtern auf die Strafbank geschickt und Pfronten nutzte dies gnadenlos aus.

Häfele schießt Falken in Führung

 In der 37. Minute ging der EVP durch einen Treffer von Florian Häfele mit 4:3 wieder in Führung. 54 Sekunden später erhöhte Jörg Neumann auf 5:3, ehe in der 40. Minute Timo Stammler den sechsten Treffer erzielte. Eigentlich wäre das die Vorentscheidung gewesen. Doch nun wurden die Falcons regelmäßig vom Eis geschickt. Eine dieser Strafzeiten nutzte Oberstdorfs Kevin Adebahr zum 4:6. Die weiteren Strafzeiten überstand Pfronten schadlos.

 So blieb es den Falcons vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzten. In der 59. Minute erzielte Sebastian Weixler den 7:4-Endstand in einer Partie, in der die Referees ein ums andere Mal durch kuriose Strafzeiten auffielen. Denn obwohl insgesamt 91 Strafminuten ausgesprochen wurden, war es keine unfaire oder überharte Begegnung.

Punkte für Pfronten

Eine gute Nachricht erreichte das Team bereits zuvor: Das ausgefallene Spiel in Burgau wurde mit 5:0 für Pfronten gewertet. Dadurch sprangen die Falcons zwischenzeitlich auf Tabellenplatz 2. Diesen büßten sie jedoch durch die 0:6-Niederlage bei der EA Schongau ein.

 Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 6. Dezember, gegen Bad Wörishofen statt. Das nächste Spiel findet jedoch bereits am Donnerstag, 3. Dezember, in Bad Wörishofen statt. Dabei handelt es sich um ein Nachholspiel, da zu Beginn der Saison die dortige Eishalle gesperrt war. Den Bericht zum Spiel in Schongau finden Sie in der kommenden Wochenendausgabe des Kreisboten.

fe

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