Pfrontner Kampfsportlerin ist Beste bei Schwarzgurten

Sinner siegt bei World Cup

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Andrea Sinner (roter Helm) beim World Cup 2012.

Montego Bay/Pfronten – Gold hat sich Andrea Sinner vom TSV Pfronten jetzt beim Taekwon-Do World Cup auf Jamaika bei den Schwarzgurten erkämpft.

Nachdem sie sich 2012 gesundheitlich angeschlagen mit Bronze begnügen musste, hatte die Konkurrenz heuer keine Chance gegen Sinner. Auch ihre Vereinskollegen zeigten hohes Niveau. So überraschten die Nachwuchssportler Pia Reinsberger und Jonas Hendl sowie Aydin Can bei den Senioren jeweils mit Bronze. Für sechs Wettkämpfer der Taekwon-Do Abteilung des TSV Pfronten ging heuer um mehr als Urlaub, als sie sich auf den Weg nach Jamaika machten. Das Team um die bereits international erfahrenen Coaches und Wettkämpfer Andrea Sinner und Marissa Marcic war Teil der Delegation des Landesverbandes ITF-Bayern, die beim diesjährigen Taekwon-Do World Cup auf Medaillenjagd ging. 

Pfrontener Nachwuchs überrascht 

In Montego Bay auf Jamaika fanden diese offenen Weltmeisterschaft des zweitgrößten Taekwon-Do Weltverbandes statt. Der Wettkampf mit über 700 Startern aus rund 50 Nationen wurde durch die Traumkulisse der Convention Hall, in der das Event ausgerichtet wurde, zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer. Und die Pfrontener zeigten eindrucksvoll ihr Können. Bei den Schwarzgurten gab es erneut kein Vorbeikommen an Andrea Sinner. Sie beherrschte ihre Gegnerinnen der Reihe nach und gewann letztlich verdient den World Cup in ihrer Gewichtsklasse. 

Für Überraschungen sorgte schließlich der Pfrontener Nachwuchs. Pia Reinsberger und Jonas Hendl erreichten beide das Halbfinale und sicherten sich jeweils eine Bronzemedaille. Eine weitere Top-Ten-Platzierung im Kampf holte sich Jessica Roller mit ihrem fünften Platz. Auch bei den Senioren gab es eine Medaille in der Farbgurtklasse. Nach schweißtreibenden und harten Kämpfen wurde Aydin Can mit der Bronzemedaille belohnt. 

Pech im technischen Formenlauf 

Im technischen Formenlauf hatten die Pfrontener jedoch Lospech. Nach erfolgreicher Vorrunde traf Marissa Marcic auf die Nummer eins und spätere Siegerin aus Norwegen. Da sie ihr unterlag, sprang kein Podestplatz für sie heraus. Marcic nahm es sportlich. In zwei Jahren will sie beim nächsten World Cup in Budapest starten. Am Ende des Taekwon-Do World Cups war die Freude über den großen Erfolg und die tollen Leistung riesig beim TSV Pfronten. 

Die jahrelange Nachwuchsarbeit trägt Früchte, was vor allem das Trainerteam stolz in die Zukunft blicken lässt. Belohnt haben sich alle sechs Teilnehmer vom TSV Pfronten direkt im Anschluss an das Turnier mit einem Urlaub im Karibikparadies.

kb

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