Füssener setzt sich durch

Neuschwansteinlauf: Heimsieg für Thomas Kotissek

+
Gleich einen Sieg gelandet: Bei seiner ersten Teilnahme am Neuschwansteinlauf entscheidet Thomas Kotissek den Halbmarathon für sich.

Schwangau – Der erste Start, der erste Sieg: Den 17. Neuschwansteinlauf über die 21,1 Kilometer hat der Füssener Thomas Kotissek gleich bei seiner ersten Teilnahme souverän gewonnen.

Mit 1:19:05 Stunden lief er seine persönliche Bestzeit. Bei den Frauen setzte sich Katja Kreuzer aus dem Taunus durch. Auch den Zehn-Kilometer-Lauf gewannen zwei auswärtige Sportler. Bei den Männern sicherte sich Marc Schmidt aus Betzigau den Sieg, bei den Frauen siegte Jana Baum aus Hamburg. 

Mit einer Zeit von 59:03 Minuten hatte Gerhard Zöllner zwar nichts mit dem Sieg zu tun, dafür aber sein Ziel, „unter einer Stunde“ zu bleiben erreicht. Und deshalb war er richtig froh. Der 74-jährige Ausdauerathlet vom SC Füssen konnte aber auch sonst mit sich zufrieden sein, war er doch der drittälteste Starter in der Konkurrenz der Zehnkilometerdistanz beim 17. Neuschwansteinlauf, der am Sonntagvormittag rund um den Bannwaldsee über die Bühne ging. 

Den Sieg holte sich bei den Männern Marc Schmidt aus Betzigau. Er überquerte nach 36:45 Minuten die Ziellinie. Auch bei den Frauen setzte sich eine auswärtige Sportlerin durch. Jana Baum aus Hamburg holte sich mit 41:49 Minuten den Sieg über die zehn Kilometer. 

Im Wettbewerb über die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometer schlug dagegen die ganz große Stunde eines Füsseners. Thomas Kotissek sicherte sich souverän mit einer Zeit von 1:19:05 Stunden den Sieg beim Männerrennen, während in Katja Kreuzer (Taunus) bei den Frauen noch eine Läuferin von auswärts die Oberhand behielt. Sie kam nach 1:46:23 Stunde ins Ziel. Damit traten die beiden in die Fußstapfen der Vorjahressieger André Purschke und Caroline Kopp. 

Schmidt und Baum lösten indessen die letztjährigen Gewinner im Zehnkilometerlauf, Peter Vogt sowie Melanie Albrecht, ab, die 2017 mit einer Zeit von 38:14 Minuten einen Streckenrekord aufgestellt hatte. 

Mit Bestleistung zum Sieg

Bei „Topbedingungen mit idealem Laufwetter“, wie Streckensprecher Axel Rohrbach kommentierte, gingen um 9 Uhr insgesamt 141 Ausdauerathleten an zwei verschiedenen Startplätzen ins Rennen. 

Dabei nahmen 78 Läufer die Zehnkilometerstrecke zu Füßen der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau in Angriff. 63 Läufern genügte diese Herausforderung nicht, so dass sie ins Rennen über 21,1 Kilometer gingen. Unter dem Applaus der Zuschauer liefen sie schließlich ins Ziel auf dem Gelände des Campingplatzes Bannwaldsee ein. 

Dort freute sich schließlich auch der 41 Jahre alte Kotissek über seinen Sieg bei seiner allerersten Teilnahme am Neuschwansteinlauf. „Spaß gemacht“ hat ihm zudem, dass er an diesem Tag „meine persönliche Bestzeit“ gelaufen ist. Auch wenn er damit an Helmut Schiessls Streckenrekord von 1:11:13 Stunden noch nicht herankommt.

lex

Auch interessant

Kommentare