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Allgäuer Läufer weltweit unter den 20 Besten

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Gut lief es für Steffen Wittmann (v.l.) und Peter Herrmann von der Laufarena Allgäu beim diesjährigen Charity-Lauf „Wings for Life World Run” in München. © privat

Hamburg/München – Bei zwei deutschen Großveranstaltungen innerhalb einer Woche sind die beiden Läufer Peter Herrmann und Steffen Wittmann von der Laufarena Allgäu an den Start gegangen: zuerst beim Hamburg Marathon und dann beim „Wings for Life World Run” in München.

Während Herrmann in Hamburg seine persönliche Bestzeit verbesserte, hatte Wittman mit den schweren Bedingungen zu kämpfen. Deutlich besser lief es für ihn dagegen in München, wo er auf dem vierten Platz in der deutschen Wertung und auf Rang 16 im globalen Ranking landete. 

Trotz des schneereichen Winters lief die Vorbereitung für Peter Herrmann und Steffan Wittmann von der Laufarena Allgäu, einem Verein mit Sitz in Nesselwang, sehr gut. Beide gingen jetzt in Hamburg, beim zweitgrößten Marathon in Deutschland, an den Start. Dem 31-jährigen Herrmann gelang trotz sehr kalten und nassen Bedingungen ein hervorragendes Rennen. Er verbesserte seine persönliche Bestzeit um 15 Minuten. Nach 3:30:28 Stunden landete er auf dem 2124. Gesamtrang von über 10.000 Startern.

Sein Vereinskollege Steffen Wittmann hatte dagegen schwer mit den Bedingungen zu kämpfen und blieb er weit hinter seinen Erwartungen zurück. Der 32-Jährige kämpfte sich trotz starker muskulärer Probleme mit 2:37:05 Stunden ins Ziel und landete in der Gesamtwertung auf dem 99. Platz. 

Eine Woche später gingen die beiden Freunde gleich nochmal über die Langdistanz auf die Strecke – beim Charity-Lauf „Wings for Life World Run” in München, an dem über 12.000 Sportler teilnahmen. 

55,4 Kilometer zurückgelegt

Dieser findet jährlich zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt statt. Eine fixe Distanz wie beim Marathon gibt es dabei aber nicht. Stattdessen laufen alle Teilnehmer vor dem „Catcher Car” – der beweglichen Ziellinie – davon. Dieses startet eine halbe Stunde nach den Läufern und erhöht in festgelegten Intervallen seine Geschwindigkeit. Manche Teilnehmer werden schon nach wenigen Kilometern von der beweglichen Ziellinie überholt. Die, die weltweit als Letzte eingeholt werden, sind die „Global Champions”. 

Peter Herrmann konnte nochmals seine Beine mobilisieren und wurde erst nach 30 Kilometern eingeholt. Damit landete er in Deutschland auf dem 669. Rang. Im globalen Ranking erreichte er den 3058. Gesamtrang. Im Gegensatz zu Hamburg erging es Steffen Wittmann in München um einiges besser. Der Physiotherapeut aus Füssen lief von Beginn an in der Spitzengruppe um Ultraläufer Florian Neuschwander aus Frankfurt und dem späteren Sieger David Schönherr mit. Nach gut 22 Kilometern zerbrach die sechsköpfige Gruppe. Wittmann wurde schließlich nach 3:40 Stunden vom „Catcher Car” eingefangen. 

Bis dahin hatte er 55,4 Kilometer zurückgelegt. Damit belegte er in Deutschland den vierten Gesamtrang und sicherte sich im globalen Ranking von 120.000 Teilnehmern den 16. Rang. Mit ihrer Teilnahme beim „Wings for Life World Run” unterstützten die Sportler Wissenschaftler, die an einer Heilung für Querschnittslähmung arbeiten. Denn alle Startgelder und Spenden fließen nach Angaben der Veranstalter komplett in wichtige Forschungsprojekte zur Heilung des verletzten Rückenmarks.

kb

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