Ausgepowert? Pleite in Miesbach

ERC Lechbruck verliert gegen den SG Schliersee/Miesbach mit 2:10

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Nicht lobenswert: Der ERC Lechbruck überlässt den Hausherren vom SG Schliersee/Miesbach das Spiel und verliert deutlich mit 2:10.

Lechbruck/Miesbach – Neunzehn Stunden nach dem Lokalderby in Pfronten trafen die Flößer in Miesbach zum BEV-Pokalspiel auf den SG Schliersee/Miesbach und verloren auch dieses Spiel mit 2:10. Wie tags zuvor, war ERC-Trainer Jörg Peters gezwungen acht Spieler zu ersetzen.

Peters war gezwungen, seine Reihen ordentlich durcheinanderwirbeln und acht Spieler zu ersetzen, darunter auch Marek Hatas, Matthias Erhard und Kristian Kavecky. Das Spiel in Pfronten, dass die Flößer mit 9:3 gegen den EV Pfronten verloren hatten, steckte den Lechern noch deutlich in den Knochen. Im Gegensatz dazu zeigte die SG Schliersee/Miesbach von Beginn an gutes Eishockey und hohe Einsatzbereitschaft. Somit hatten die Gastgeber leichtes Spiel. Bereits in der vierten Minute gingen die Hausherren durch Tobias Eggert in Führung und bauten diese mit vier weiteren Toren durch Yannick Dreier (8., 10.), Markus Seiderer (13.) und Max Schweinsteiger (16.) auf 5:0 aus. 

Die Flößer spielten, wie sie in Pfronten aufgehört haben und machten es der SG nicht allzu schwer. Lediglich Josef Bayrhof setzte mit seinem Tor zum 5:1 (16.) einen kleinen Lichtblick. Im zweiten Drittel ergab sich ein ähnliches Bild: Lechbruck ein Schatten seiner selbst und Schliersee/Miesbach erzielte weitere Treffer durch Josef Ziegler (23.), Benedikt Galler (30.) und Florian Empl (31., 34.). Das gipfelte im Zwischenstand nach dem zweiten Drittel mit 9:1. Im letzten Abschnitt konnte der ERC das Spielgeschehen offen gestalten. Jonas Seitz verkürzte auf 9:2 (50.), bevor Maximilian Haug der Treffer zum 10:2-Endstand gelang (55.). Der SG gewinnt berechtigt und souverän. 

„Wir haben vor dem Spiel in Pfronten gesagt, dass wir nach diesem Wochenende wissen wo wir stehen“, sagte ERC-Vorsitzender. In der Vorbereitung sollte man die Ergebnisse nicht zu hoch hängen, weder die teils hohen Siege der ersten drei Spiele, noch die letzten beiden Resultate. „Dennoch müssen wir manches korrigieren. Das Trainerteam wird intern einige Dinge klar ansprechen und an ein paar Stellschrauben drehen“, kündigte er an. Kommendes Wochenende geht es für den ERC ins Trainingslager nach Österreich. Am 1. November, so Sitter zuversichtlich, werde der ERC in Memmingen eine Mannschaft aufs Eis schicken, die dort gewinnen könne.

kb

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