»Flößer« basteln eifrig am Kader für die neue Saison – Sechs Verteidiger gehen

Ein Kommen und Gehen beim ERC Lechbruck

Lucas Hay
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Lucas Hay verteidigt künftig für den ERC Lechbruck.

Lechbruck – Der Kader des ERC Lechbruck für die kommende Eishockey-Saison nimmt langsam Gestalt an: So steht mit Abwehrspieler Lucas Hay ein weiterer Neuzugang fest. Auf der anderen Seite werden sechs Verteidiger der letztjährigen Mannschaft den ERC verlassen.

Gehen werden nach Angaben des Vereins die Verteidiger Michael Mößmer (Ziel unbekannt), Magnus Lang (Karriereende), Marius Neu (Ziel unbekannt) sowie Kristian Kavecky (Ziel unbekannt). Sammy Wörle absolviert die Meisterschule und kann deshalb aus zeitlichen Gründen nicht mehr eingreifen. Maximilian Prinz wird sich einer Knie-Operation unterziehen. Beide sollen in der Saison 2022/23 aber wieder im Kader der Flößer stehen.

Daneben steht der bisherige Flößer-Torhüter Patrick Dietl ebenso als Abgang mit unbekanntem Ziel fest, da er den zeitlichen Aufwand für die Landesliga nicht mehr stemmen kann.

Zukunft ungewiss

Im Sturm werden die beiden Kanadier Jason Lavallee und Alexis Gaboury-Potvin künftig nicht mehr im Kader sein. Lavallee soll es zu einem Bayernligisten ziehen. Bei Gaboury-Potvin ist es hingegen noch nicht ausgeschlossen, dass er zu den Flößern zurückkehrt. Die Chancen stehen laut Vorstand Manfred Sitter bei 40:60. Offen ist noch die Entscheidung von Jonas Seitz, der möglicherweise ein Studium beginnen wird.

Mit Lucas Hay können die Lechbrucker dagegen einen weiteren Neuzugang für die Verteidigung vermelden. Der 19-jährige und 1,90 Meter große Verteidiger durchlief die gesamte Nachwuchsausbildung des EV Füssen und wechselt nun von der DNL-Mannschaft des Altmeisters ins Flößerdorf. Lucas Hay wird mit der Nummer 8 für den ERC auflaufen.

Unterdessen hat ERC-Verteidiger Matthias Köpf den Verantwortlichen seine Zusage für die neue Spielzeit gegeben. Das Lechbrucker Eigengewächs ist kaum aus dem Team von Jörg Peters wegzudenken und wird nun in seine zehnte Spielzeit in der 1. Mannschaft gehen. Lange stand diese Entscheidung berufsbedingt auf der Kippe, umso erfreulicher ist es aus Sicht der ERC-Verantwortlichen, dass „Matze“ dem Team erhalten bleibt.

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