Der EV Füssen ist in den Play-offs

Die Füssener Spieler kämpfen gegen Peiting vor ihrer Bank um den Puck. Foto: Köhntopp

Füssen – Erst zwei Sekunden vor Spielende schoss der EV Füssen am Freitag den Ausgleich gegen Erding. Die Entscheidung fiel im Penaltyschießen, das Füssen für sich entschied. Dank des 3:1-Erfolgs am Sonntag gegen den Tabellenführer Peiting geht der EV Füssen nun in die Play-offs gegen den VER Selb.

Im Spiel gegen Erding erarbeiteten sich die Füssener in der achten Minute die Scheibe hinter dem eigenen Tor und John Gordon zog mit einem schnellen Solis davon und erzielte die Führung. Doch die Gladiators glichen zum 1:1 aus. Erst die dritte Überzahl in der 14. Minute nutzte Füssen dann zum erneuten Führungstreffer durch Eric Nadeau. 39 Sekunden vor der ersten Pause gelang Christian Mayr dann das dritte Tor für die Leoparden wieder in Überzahl. Im zweiten Durchgang sorgte ein wohl verdeckter Schuss von der blauen Linie von Kevin Steiger in der 25. Minute zum 2:3-Anschlusstreffer der Erdinger, der die Füssener lähmte. Das nutzten die Gastgeber in der 27. Minute zum Ausgleich aus. In der 29. Minute gingen die Hausherren dann unter dem Jubel ihrer Fans in Führung. Die Stimmung bei den circa 70 bis 80 Füssener Fans besserte sich wieder, als Robbie McFeeters in der 31. Minute den Ausgleich erzielte. Kurz darauf wurde Kilian Keller dann von hinten in die Bande gedonnert, so dass er nicht mehr spielen konnte und in ärztliche Behandlung musste. Die Zwei-Minuten Strafe sorgte für heftige Diskussion des Füssener Kapitäns mit dem Hauptschiedsrichter, der die aus Füssener Sicht fällige 5+Spieldauerstrafe nicht verhängte. Die erneute Führung der Gastgeber in der 39. Minute fiel kurios. Ein Querpass von Sebastian Lachner vor das Tor von Andreas Jorde prallte von diesem ins eigene Tor ab. Im letzten Abschnitt war nun Andre Irrgang im Tor der Füssener gefordert, der sich aber bis zum Penaltyschießen nicht überwinden ließ.  Das Manko des Überzahlspiels auf Füssener Seite zeigte sich bei zweien im letzten Abschnitt. Gut eine Minute vor Ende des Spiels nahm Dave Rich den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Füssener Fans peitschten nun ihre Mannschaft immer wieder nach vorn und als das Spiel schon verloren schien, war es Kapitän Eric Nadeau, der kurz vor Spielabpfiff den Ausgleich erzielte. In der Verlängerung verhinderten beide Torhüter den Siegtreffer. Der gelang beim anschließenden Penaltyschießen dann Peter Meier vom EV Füssen, so dass es am Ende 6:5 stand. Im Spiel gegen Peiting konnte der Füssener Trainer Dave Rich nur 13 Feldspieler aufbieten. Bereits in der dritten Minute erzielte Peter Meier den Führungstreffer. Im zweiten Drittel dauerte es bis sechs Sekunden vor der Pause, ehe Sascha Golts das nun schon vorentscheidende  2:0 gelang. Peiting drängte auch im Schlussdrittel auf den Anschluss, war aber nicht so konzentriert wie in den bisherigen drei Begegnungen gegen Füssen, die sie gewannen. Als dann Eric Nadeau in der 49. Minute zum 3:0 traf, atmeten die Fans und auch Dave Rich erleichtert auf, denn „danach waren wir platt", so Rich. Drei Minuten später gelang Andreas Pufal  doch noch der Ehrentreffer zum 3:1. Nachdem sowohl Weiden als auch Deggendorf ihre letzten Spiele verloren haben, ist der EVF von neunten Tabellenplatz sogar noch auf Platz sieben vorgerückt und ist damit in den Play-offs. Dadurch ist nun auch nicht Peiting sondern Selb der Gegner in den Play-off-Spielen. Nach dem gestrigen Spiel in Selb empfangen die Füssener den VER Selb bereits am kommenden Freitag, 1. März, um 19.30 Uhr im Bundesleistungszentrum. Da die DNL-Mannschaft trotz eines Sieges in Berlin den punktgleichen Krefeldern den Vorrang auf Platz acht lassen musste und damit abgestiegen ist, hat Trainer Dave Rich in den Play-off die entsprechenden Spieler zur Verfügung. dg

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