900 Kilometer weit geflogen

Der neue Doppelsitzer der Füssener Flieger zog schon viele Stunden lang seine Kreise über der Lechstadt. Foto: privat

Füssen – Weit wollen sie fliegen, die Sportler des Füssener Luftsportvereins. Mit einer Distanz von 900 Kilometern im Föhnsturm war im vergangenen Jahr der Vorsitzende Peter Szarafinski der Spitzenreiter, wie der Verein vor kurzem auf seiner Jahreshauptversammlung berichtet hat. 

Auf ein erfolgreiches Jahr kann auch das Aushängeschild des Vereins, der 20-jährige Jan Glöckner, zurückblicken: Er ist mittlerweile Sprecher des bayerischen Juniorenkaders. Glöckner nahm zudem an einer Reihe von Wettbewerben teil und erhält in diesem Jahr das Förderflugzeug des Luftsportverbands Bayern. Zu den „Weitfliegern“ des Vereins gehört zudem Routinier Andreas Gehne. Er schaffte einen Flug mit knapp 800 Kilometern. Insgesamt legten die Füssener Flieger 2012 gut 42.000 Kilometer zurück, 2000 weniger als im Jahr zuvor. Grund dafür waren auch die vielen verregneten Wochenenden. Trotzdem stieg die Stundenzahl auf Segelflugzeugen des Vereins um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Flugzeiten mit Motorsegler und Ultraleichtflugzeug um etwa 20 Prozent zurückgingen. 2012 machte sich auch das Engagement der Fluglehrer bezahlt: Etliche Flugschüler absolvierten ihren ersten Alleinflug oder haben ihre Prüfung bestanden. Besonders stolz ist der Verein aber auf sein größtes Investitionsprogramm seit Jahrzehnten. Im Herbst haben die Füssener Flieger einen Doppelsitzer gekauft und im Frühjahr soll noch ein einsitziges Segelflugzeug dazukommen. In diesem Jahr stehen vor allem viele Stunden in der Luft auf dem Programm. Den Anfang machen in diesem Monat einige Piloten, die vor dem Winter im Allgäu nach Südfrankreich flüchten werden. kb

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