Füssener Baseballer holen keine Siege im Frankenland

Mit 4:7 und 7:9 verlieren die Füssen Royal Bavarians gegen die Fürth Pirates

Ein Füssener Baseballer führt einen Schlag aus.
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Die Füssener Baseballer zeigen gegen die Fürth Pirates Kampfgeist. Am Ende müssen sie sich aber in zwei knappen Spielen geschlagen geben.

Füssen - Sieglos sind die Füssen Royal Bavarians am Sonntag aus Fürth zurückgekehrt. In zwei knappen Spielen unterlagen die Füssener Baseball mit 4:7 und 7:9.

Silvan Zacek startete als „Pitcher“ (Werfer) für die Füssen Royal Bavarians in die erste Partie. Zacek und seine Defensive schienen im ersten „Inning“ (Spielabschnitt) allerdings gedanklich noch nicht auf dem Spielfeld zu stehen. Gleich zwei Feldspielfehler ließen die Fürth Pirates früh mit 3:0 in Führung gehen.

Füssen kämpft sich heran

Offensiv tat sich Füssen gegen Pirates‘ Pitcher Jason Metcalf schwer, so dass die ersten vier Innings punktlos wie im Flug vergingen. Zacek behielt die Offensive der Hausherren in der Folge aber gut im Griff, so dass sich doch noch eine relativ spannende Partie ergab. Füssen kam durch Homeruns von Mitch Stephan und Christian Aman nochmal auf 2:6 heran. Im letzten Inning starteten die Allgäuer dann sogar nochmal eine Rallye und verkürzten durch Chris Kleber und Alexander Wolter auf 4:7.

Erst ein Pitcherwechsel auf Fürther Seite brachte das Ende. Die Hausherren feierten einen 7:4-Sieg.

„Das Spiel haben wir gleich am Anfang verloren. Unkonzentriert in der Defensive und lange Zeit zu harmlos gegen einen Pitcher, wo wir mehr machen müssen“, zeigte sich Headcoach Mitch Stephan sichtlich unzufrieden.

„Royals“ starten konzentrierter in das zweite Spiel

Deutlich konzentrierter starteten die „Königlichen“ in die zweite Partie des Tages. Ein weiterer Homerun von Christian Aman im ersten Inning sorgte erstmals für eine Führung der Füssener an diesem Tag. Im vierten Inning war es Zacek, der durch einen Schlag von Christian Brunner das 2:0 erlief.

Nachwuchspitcher Florian Wagner behielt zur Freude seiner Mitspieler in den ersten drei Innings eine weiße Weste. Im vierten Inning setzten die Piraten dem 17-jährigen Werfer allerdings ordentlich zu. Zunächst gelang ihnen der 2:2-Ausgleich, danach luden sie die Bases, als der Trainer der Pirates einen guten Riecher bewies. Er brachte einen neuen Schlagmann (Pinch Hitter), der direkt den ersten Pitcher von Wagner zu einem Grand-Slam-Homerun verwandelte.

Füssen startet Aufholjagd

Füssen wechselte nun den Werfer und brachte Mitch Stephan, der das Inning zwar beenden konnte, allerdings standen am Ende des vierten Innings satte acht „Runs“ (Punkte) für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. Die Royal bewiesen aber Kampfgeist und verkürzten im fünften Inning durch Schläge von Stephan, Zacek und Cedric Igelspacher direkt auf 5:8.

Im letzten Inning stieg dann richtig die Spannung, als die Füssener durch einen Schlag von Alex Wolter auf 7:9 herankamen. Erneut gelang es den Fürth Pirates erst durch einen späten Pitcherwechsel die Partie zu seinen Gunsten zu beenden.

„In diesem Spiel waren wir klar die bessere Mannschaft, vor allem offensiv. Im Endeffekt war es tatsächlich ein Schwung, der die Partie entschied“, so Stephan.

Am kommenden Samstag, 18. September, geht es für die Füssen Royal Bavarians zum dritten Auswärtsspiel in Serie zum Tabellenzweiten nach Gauting.

kb

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