Curling-Talente glänzen in Prag mit guten Platzierungen

Füssener Nachwuchs in guter Form

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Die deutschen Talente mit Emira Abbes und Lena Kapp (von links) holen sich in Prag die Silbermedaille bei der gut besetzten European Junior Curling Tour.

Füssen – Beim internationalen Curlingturnier in Prag glänzte der Füssener Curling-Nachwuchs. Den zweiten Platz erkämpfte sich Skip Emira Abbes mit dem Team „Germany“. Auch ein Füssener Juniorinnen-Team war am Start, das im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Russland verlor.

Deutsche Curling Verband (DCV) ein Juniorenteam zur Teilnahme angemeldet, das nach der Gruppenphase aus dem Wettbewerb ausschied. Außer Abbes und ihren zwei Vereinskolleginnen Mia Höhne und Lena Kapp spielten im deutschen Team Maike Beer aus Hamburg und Klara Fomm aus Geising.

Fast wären Abbes & Co. aus dem Füssener Club im Finale auf die Vereinskolleginnen getroffen, aber die Mannschaft der Füssener Juniorinnen musste dem Team aus Russland im Halbfinale den Vorrang lassen. Das Füssener Team trat in Prag mit Skip Sophia Rösel, Laura Mayrhans, Leonie Schöberl, Franziska Mücke und Fiona Wunderlich an. „Das war ein sehr erfreuliches Auftreten des Teams bei seiner ersten European Junior Curling Tour“, erklärte Gesa Angrick aus dem Trainer- und Betreuerteam gegenüber dem Kreisboten.

Bei den Junioren mit Joshua Sutor aus dem Füssener Club lief es nicht ganz so gut: die Mannschaft verpasste knapp das Halbfinale. Von Beginn an einen sehr guten Eindruck im Turnier hinterließ das DCV-Team, das die Spanierinnen mit 12:2 besiegte. Gegen die bis dahin ungeschlagenen Russinnen ging es um den Gruppensieg und damit um den direkten Finaleinzug. In einem engen Match mit leichten Vorteilen für Russland lag das Team nach sieben Ends mit 4:6 zurück.

Doch die DCV-Curlerinnen behielten die Nerven, legten ein nahezu fehlerfreies Schlussend hin und schrieben mit dem Recht des letzten Steins die nötigen drei Steine zum 7:6-Sieg. Im Finale kam es zu einer Neuauflage des Duells Deutschland gegen Russland. Vom ersten bis zum letzten End sahen die Zuschauer eine ebenfalls „wieder ausgeglichene Begegnung“, so Trainerin Angrick. Die Russinnen gingen allerdings schon im vierten End knapp in Führung. Ihnen gelang es den Vorsprung konzentriert bis zum Schluss zu verteidigen, so dass sie sich mit einem 4:3-Erfolg über den Turniersieg freuen konnten.

cf

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