Ein Geduldsspiel

Radsportler Oliver Mattheis hofft, dass Rennsaison bald starten kann

Radsportler Oliver Mattheis aus Pfronten
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Noch ist nichts fix: Radsportler Oliver Mattheis weiß noch nicht, ob in dieser Saison Radrennen stattfinden werden. Er hofft aber besonders darauf, dass sein Heimrennen, der Mountainbike Marathon in Pfronten, über die Bühne gehen kann.

Pfronten – Geduld ist derzeit für Oliver Mattheis angesagt. Der ehemalige Radprofi aus Pfronten geht normalerweise für die Teams „RSC Auto Brosch Kempten“ bei Straßenwettbewerben und „Needful Bikes“ in Schwangau bei Mountainbike-Events ins Rennen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit noch ungewiss, ob oder wann in diesem Jahr Wettkämpfe stattfinden können.

Gäbe es die Corona-Pandemie nicht, wäre Mattheis derzeit mitten im intensiven Vorbereitungstraining auf ein Rennen. Allerdings läuft es derzeit nicht normal. So weiß der 25-jährige Pfrontener bis jetzt noch nicht, ob heuer überhaupt Straßen- oder Mountainbike-Rennen stattfinden werden, an denen er teilnehmen kann. Schließlich sei bis dato noch kein einziger Wettkampf zur Anmeldung ausgeschrieben worden. Deshalb fällt es Mattheis bisher „ein bisschen schwer“, sich mit voller Konzentration für die meist im April beginnende Saison zu motivieren.

Nachdem die Rennsaison bereits im vergangenen Jahr sehr ungewöhnlich verlief, sei momentan die Unsicherheit noch größer, was die Austragung von Veranstaltungen betrifft, bei denen Mattheis sein radsportliches Können beweisen und Punkte sammeln kann. Da alle ursprünglich für April terminierten Rennen abgesagt worden seien, hofft der ausgebildete KfZ-Mechatroniker, dass er spätestens im „Mai oder Juni“ bei Straßen- und Mountainbike-Wettbewerben voll in die Pedale treten kann.

Schließlich habe Mattheis trotz der „unangenehmen Unsicherheit“ den Winter über gut trainiert, wie er unterstreicht. Sowohl auf der Straße als auch beim Skilanglauf habe er fleißig Kilometer zurückgelegt sowie bei einigen Skitouren so gut wie möglich Kraft und Kondition für die Sommersaison getankt, in der er gerne 20 bis 30 Rennen fahren würde.

Heimrennen im Fokus

Ganz besonders wünscht sich Mattheis, dass mit dem Mountainbike (MTB)-Marathon in Pfronten sein Heimrennen am Breitenberg stattfinden kann. Derzeit ist geplant, dass es Ende Juni über die Bühne geht. In der Vergangenheit zeigte der 25-Jährige seiner Konkurrenz dort schon dreimal über die Kurzdistanz von 27 Kilometern die Hacken, während er auf der mittleren Strecke von rund 55 Kilometern einmal Zweiter wurde.

Obwohl vermutlich nicht ganz so viel Spaß wie auf dem Fahrrad, hat Mattheis momentan jedoch auch in seinem Beruf viel Freude. Er habe auf der Meisterschule in Singen Gefallen daran gefunden, „etwas dazuzulernen“, erklärt Mattheis. Dort sei es auch nicht ganz so anstrengend wie in der Arbeit, weswegen er sich entspannter auf den Zeitpunkt vorbereiten könne, wenn die Radsportsaison 2021 vielleicht doch noch losgeht.

lex

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