TSV Pfronten holt Remis gegen Kaufbeuren

Dem Favoriten die Stirn geboten

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Die Handballerinnen des TSV Pfronten (weißes Trikot) zeigen gegen den Tabellenführer, SG Kaufbeuren/Neugablonz, eine kämpferische Leistung.

Pfronten – Absolut auf Augenhöhe ist am Mittwoch das Nachholspiel der Handballerinnen des TSV Pfronten gegen den Tabellenführer, die SG Kaufbeuren/Neugablonz, verlaufen.

Die zahlreichen Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche Partie, die am Ende in einem 20:20-Unentschieden ein gerechtes Ende fand. Die Pfrontenerinnen waren sich über eines klar: In diesem Spiel wollten sie nicht schon wieder einem Mehr-Tore-Rückstand zur Halbzeit hinterher laufen. 

So ging das Team konzentriert und hellwach in die Begegnung gegen den Tabellenführer, die SG Kaufbeuren/Neugablonz. Vor allem in der Abwehr stand der TSV Pfronten aggressiv, so dass er einige Aktionen der Gegnerinnen geschickt unterbinden konnte. Trotzdem gelang es den Gästen immer wieder, ihre Kreisläuferin ins Spiel zu bringen, die mit eingeübten Spielzügen sichere Torerfolge für die Spielgemeinschaft erzielte.

Im Angriff gelang es den Gastgeberinnen aber immer wieder zu kontern, so dass das Spiel offen blieb. Das Heimteam ging auch zunächst in Führung, danach war es aber der Tabellenführer, der immer wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung für sich verbuchen konnte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verwandelte Dani Waibl einen ihrer insgesamt vier erfolgreich verwandelten Sieben-Meter-Strafwürfe zum 9:10-Halbzeitstand. 

Damit konnten die Pfrontenerinnen zufrieden sein, war doch die Partie nach wie vor völlig offen. 

TSV gibt nicht auf

Nach dem Wechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild: Die SG Kaufbeuren/Neugablonz lag meist mit einem Tor in Führung, die die Gastgeberinnen aber immer wieder ausglichen. In der 43. Minute erspielten sich die Gäste dann erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung. Aber wie so oft zeigte das Team aus Pfronten auch dann Moral, wenn es mal einen Rückstand aufzuholen gilt. 

In der Abwehr zeigte Lisa Waibl eine überragende Leistung und hielt die Spielmacherin der Gegnerinnen gut in Schach. Damit gelang es der Heimmannschaft Spielzüge der SG gleich im Keim zu ersticken und wichtige Bälle zu sichern. Im Gegenzug waren die Pfrontenerinnen erfolgreich vor dem Tor der Gäste, so dass sie sich in der Schlussphase des Spiels ein hochverdientes Unentschieden sicherten. 

Vor allem Dani Waibl sorgte mit sieben Toren dafür, dass Pfronten aus einem Rückstand am Ende das für beide Mannschaften gerechte Remis erzielte. Die weiteren Treffer für Pfronten erzielten Michi Zweng, die drei Mal traf, Tanja Zweng, Silvi Regner, Teresa Waibl und Ann-Sophie Trinkner, die jeweils zwei Mal erfolgreich waren, sowie Elisa Gemmel und Kati Liebmann.

Am Samstag, 9. März, empfangen die Pfrontener Handballerinnen um 16.15 Uhr den Tabellenletzten aus Immenstadt. Auch in diesem Spiel wollen die Gastgeber ihren dritten Tabellenplatz mit einem Sieg untermauern.

kb

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