TSV-Handballerinnen überzeugen mit Teamgeist

Pfrontener Handballerinnen verkaufen sich teuer

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Gegen den Tabellenführer hat die Abwehr des TSV Pfronten (weiß-graue Trikots) ganz schön was zu tun. Doch Torfrau Teresa Schmölz erwischt einen ganz starken Tag und vereitelte sieben Sieben-Meter-Würfe.

Pfronten – Obwohl sie eine starke Teamleistung gezeigt haben, mussten die Handballerinnen des TSV Pfronten am vergangenen Sonntag eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Dem Tabellenführer, der HSG Dietmannsried/Altusried, unterlagen sie am Ende knapp mit 12:13.

„Manchmal kann eine Niederlage auch ein Erfolg sein“ – dieser Spruch passte perfekt zum Spiel der Pfrontener Handballerinnen am vergangenen Sonntag. Denn die Ostallgäuerinnen traten als wahres Team auf, in dem sich jeder auf jeden verlassen konnte. Und da war auch bitter nötig. Denn die HSG Dietmannsried/Altusried legte sofort schnell los. 

Das hielt die Pfrontner Damen aber nicht davon ab, mit einer starken Abwehr den Gegnerinnen standzuhalten. Deshalb fiel das erste Tor erst in der vierten Spielminute. Durch die herausragende Leistung der Pfrontener Torfrau Teresa Schmölz gelang es den Oberallgäuerinnen nicht, sich eine klare Führung zu erkämpfen – auch wenn es den Pfrontenerinnen sehr schwer fiel, im Angriff zum Abschluss zu kommen. 

Ab der 17. Minute ließen sich die Damen jedoch von der Hektik der Gegner anstecken. So kam es zu Fehlpässen und Torschüsse auf den gegnerischen Torwart. Da die Gastgeber aber einen starken Teamgeist in der Abwehr zeigten, dank dem sich alle gegenseitig aushalfen, fiel das 4:4 erst in der 19. Minute. Dennoch musste die Heimmannschaft mit einem 5:8-Rückstand in die Halbzeitpause gehen. 

Dort tankte das komplette Team Motivation, um das Spiel für sich zu gewinnen. Dank Trainerin Jenny Friedl und Coach Tina Braun, die jede Spielerin ermutigten, ihren Kampfwillen und Teamgeist weiter beizubehalten, gewann das Heimteam die zweite Halbzeit. 

Teresa Schmölz hütete ihr Tor und gab den Gegnerinnen keine Chance, ihre sieben erhaltenen Sieben-Meter-Würfe erfolgreich abzuschließen. Die Pfrontenerinnen kämpften weiter und erspielten sich in der 50. Minute den 12:12-Ausgleich. 

Doch am Ende reichte ihr Kampfgeist allein nicht aus. Der Tabellenführer erzielte noch ein Tor und gewann das Spiel mit 13:12. Die Tore für Pfronten schossen Michaela Zweng, die drei Mal traf, Annica Gemmel, Irina Marceta und Teresa Waibl, die jeweils zwei Mal erfolgreich waren, sowie Tanja Zweng, Daniela Waibl und Franziska Trenkle. 

Am kommenden Samstag, 7. Dezember, gastieren die Pfrontener Handballerinnen um 16 Uhr beim TV Waltenhofen II.

kb

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