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Pfrontener Handballerinnen verlieren mit 16:20 gegen Schongau und rutschen auf Platz drei ab

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Die Pfrontener Handballerinnen (graue Trikots) versuchen die Angriffe der Schongauerinnen zu stoppen. Am Ende setzen sich diese aber mit 20:16 durch. © Lukaszewski

Pfronten – Mit 16:20 hat sich der TSV Pfronten im Spitzenspiel gegen den TSV Schongau geschlagen geben müssen. In einer bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte ausgeglichenen Begegnung setzten sich die Gäste aus Schongau im Schlussdrittel entscheidend ab.

Pfronten scheiterte immer wieder an der Gästetorhüterin, die mit ihren Paraden so manche Großchance vereitelte. Die Pfrontenerinnen fielen im Aufstiegsrennen nun auf den dritten Platz zurück. In den kommenden Spielen treffen die drei Bestplatzierten der Liga aufeinander und werden die Entscheidung um den Aufstieg wohl unter sich ausmachen.

Nervosität war zu spüren, als der Tabellenführers aus Pfronten auf den Tabellendritten aus Schongau traf. Vor allem in den ersten Spielminuten konnte kein Team entscheidende Akzente setzen, geschweige denn ein Tor erzielen. Da Pfronten zudem auf drei Stammspielerinnen verzichten musste, wurde das Team sowohl in der Abwehr als auch im Angriff etwas umstellen.

So dauerte es bis zur fünften Minute, ehe die Gastgeberinnen durch Tina Braun den ersten Treffer erzielten. Danach war das Spiel von zwei vorsichtig agierenden Angriffsreihen geprägt, die sich schwer taten, die gegnerischen Abwehrreihen zu überwinden. Keine der beiden Mannschaften wollte sich Fehler erlauben, die den Gegnerinnen Torchancen eröffneten. Entsprechend gering war die Torausbeute. Meist war die Begegnung ausgeglichen. Erst zwei Minuten vor Ende der ersten Spielhälfte setzten sich die Gäste mit 8:6 ab und gingen mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine. Stark war erneut die Verwandlung der Strafwürfe, die Michi Zweng alle erfolgreich abschloss. Nach der Pause waren die Pfrontenerinnen etwas aufgeweckter und schneller im Spielgeschehen. Das Team verkürzte und glich zum 8:8 aus. Doch dann gelang es dem TSV Schongau, sich mit einem kleinen Zwischenspurt und begünstigt durch einige Unaufmerksamkeiten der Pfrontenerinnen mit vier Toren in Folge deutlicher abzusetzen. Pfronten kämpfte sich aber heran und schöpfte beim 13:14 Hoffnung, das Spiel zu drehen. Mit sechs Toren in Folge machten die Gäste aber „den Sack zu“ und ließen der Heimmannschaft keine Chance mehr.

Torhüterin ist zu stark

Zudem war es immer wieder die starke Torhüterin aus Schongau, an der die Pfrontenerinnen an diesem Tag ihren Meister fanden. Die Schongauerinnen entschieden mit dieser starken Phase das Spiel für sich, so dass sie vier Minuten vor Spielende nicht mehr einzuholen waren. Die Gastgeberinnen gaben das Spiel trotzdem nicht verloren. Durch ihre Aufholjagd in den letzten Minuten korrigierten sie den Endstand auf 16:20.

Die Tore für den TSV Pfronten erzielten Michi Zweng, die sechs Mal traf, Tina Braun, die drei Mal erfolgreich war, Annica Gemmel und Tanja Zweng, die jeweils zwei Tore erzielten, sowie Irina Marceta, Teresa Waibl und Ann-Sophie Trinkner, die jeweils ein Tor erzielten.

Am Samstag, 14. März, treffen die Pfrontener Handballerinnen auswärts um 17 Uhr auf den neuen Tabellenführer aus Dietmannsried, zu dem sie hochmotiviert reisen wollen.

kb

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