Mit 1:5 muss sich der EV Pfronten dem EV Dingolfing geschlagen geben

EVP erleidet erste Niederlage

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Die Schiedsrichter schicken Pfrontens Torhüter Andreas Jorde wegen eines Stockstichs vorzeitig zum Duschen geschickt.

Pfronten – Die erste Niederlage in der Zwischenrunde hat am vergangenen Freitag der EV Pfronten hinnehmen müssen. Drei Siegen in Folge hatten den Falcons den ersten Tabellenplatz beschert. Jetzt verloren die Mannen von Trainer Herbert Gmeinder gegen lauf- und spielstarke Isarrats aus Dingolfing mit 1:5.

Bis zur 29. Minute blieb das Spiel torlos. Doch die Zuschauer sahen ein schnelles und spannendes Spiel auf hohem Niveau. Timo Stammler (Weixler/Hack) brachte die Hausherren in Überzahl mit 1:0 in Führung. Die Dingolfinger, die am vergangenen Mittwoch den EHF Passau mit 2:4 besiegt hatten, hatten jedoch die passende Antwort parat. Sie glichen in Überzahl in der 32. Minute durch Thomas Weinzierl aus.

Dingolfing wurde immer stärker und hatte auch das nötige Quentchen Glück. In der 37. Minute rutschte Pfrontens Torhüter Andreas Jorde ein missglückter Schussversuch von Daniel Harrer durch die Schoner zum 1:2. Mit diesem Ergebnis ging es in das letzte Drittel, das es in sich hatte. Es waren keine zwei Minuten gespielt, als Dingolfing durch Alexander Feistl auf 3:1 erhöhte. Für die Falcons, die auf den verletzten Verteidiger Ladislav Hruska verzichten mussten, wurde es nun richtig schwer sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Zumal kurz darauf Verteidiger Jörg Neumann blutend vom Eis musste. Der Puck hatte ihn im Gesicht getroffen.

Platzverweise für Jorde

In der 46. Minute sorgte Oliver Wawrotzki mit seinem Treffer zum 1:4 für die Vorentscheidung. Trotzdem wurde es noch einmal turbulent. In der 52. Minute meinten die Unparteiischen einen Stockstich von Pfrontens Torhüter Andreas Jorde erkannt zu haben. Doch die Pfrontener hatten diesen schweren Regelverstoß nicht gesehen. Nachdem Proteste der Dingolfinger Spieler ausblieben, wurde Jorde mit einer Fünf–Plus–Spieldauerstrafe belegt. Er fehlte dadurch beim Spiel am vergangenen Sonntag gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Die Verantwortlichen des EV Pfronten wollen gegen diese Entscheidung Protest einlegen. Sie haben das Spiel aufzeichnen lassen.

Anschließend musste Fabian Mölle das Pfrontener Tor hüten. Kurz darauf traf jedoch Philip Weinzierl in der 53. Minute zum 1:5-Endstand. Trotz dieses Gegentreffers, bei dem Mölle machtlos war, verrichtete er seine Aufgabe gut und zeichnete sich noch in einigen Situationen aus. Nach der Niederlage machte Pfrontens Trainer Herbert Gmeinder seiner Mannschaft keinen Vorwurf. Dingolfing war an diesem Abend einfach die bessere Mannschaft.

fe

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