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Sebastian Weixler spielt künftig für den ERC Lechbruck – Maximilian Prinz arbeitet am Comeback

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Sebastian Weixler
Sebastian Weixler © ERC Lechbruck/Sitter

Lechbruck - Mit Sebastian Weixler wechselt der Kapitän des EV Pfronten zum ERC Lechbruck. Außerdem arbeitet Maximilian Prinz an seinem Comeback, wie der ERC jetzt bekannt gibt.

Sebastian Weixler kann eine interessante Vita vorweisen. So hat der 36-jährige Stürmer bereits höherklassig beim EHC Freiburg, Memmingen, ESV Hügelsheim, EC Ulm/Neu-Ulm, ESC Kempten und zuletzt seit 2015 beim EV Pfronten gespielt. In der Saison 2021/22 erzielte er in elf Punktspielen zehn Scorerpunkte für die „Falcons“. Mit den Flößern will er nun eine neue Herausforderung angehen und seine ganze Erfahrung einbringen. Beim ERC wird er mit der Trikotnummer 93 auflaufen.

„Basti Weixler passt genau in unser Profil“, kommentiert ERC-Vorsitzender Manfred Sitter die Neuverpflichtung. „Er kennt die Landesliga bestens, bringt viel Erfahrung mit und hat nach eigener Aussage ,richtig Bock‘ mit den Flößern anzugreifen.“

Vorbild für junge Spieler

Der ERC-Vorsitzende fügt hinzu: „Er ist nicht nur ein guter Eishockeyspieler, sondern zeichnet sich auch durch eine n starken Charakter aus, so dass er für die jungen Spieler auch eine Vorbildfunktion haben wird.“

Maximilian Prinz vom ERC Lechbruck
Maximilian Prinz © ERC Lechbruck/Sitter

Richtig angreifen will auch Eigengewächs Maximilian Prinz. Hinter dem Verteidiger liegen allerdings sportlich schwere Zeiten: In der Saison 2019/20 schied er als U20-Spieler mit einer Knieverletzung vorzeitig aus. Anschließend arbeitete er sich zurück, um in der Eishockey-Landesliga zu spielen, doch das Corona-Virus machte auch ihm im November 2020 einen dicken Strich durch die Rechnung.

Danach diagnostizierten die Ärzte, dass eine erneute Knie-Operation fällig wird, die dann die Saison 2021/22 zunichte machte. Viele hätten da wohl aufgegeben, nicht so Prinz. Laut Vereins trainiert er bereits seit Wochen individuell, um mit einer bestmöglichen Fitness ins Sommertraining einsteigen zu können.

Volle Unterstützung

„Max Prinz ist unser Joker. Niemand weiß, was am Ende tatsächlich herauskommt“, sagt Sitter. „Dass er das Talent hat, um ein gestandener Landesligaverteidiger zu werden, ist unstrittig. Mir imponiert sein Wille, alles dafür zu tun, um in der ersten Mannschaft spielen zu können. Wir alle wünschen ihm, dass sein Knie hält und er uns auf dem Eis helfen kann. Er hat unsere volle Unterstützung.“

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