Rad-Marathon Tannheimer Tal: Guiseppe Di Salvo verweist Tiroler auf die Plätze zwei und drei

Ein Italiener gewinnt im Zielsprint

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Im Zielsprint setzt sich der Italiener Guiseppe Di Salvo gegen seine Konkurrenten Andreas Traxl und Emanuel Nösig, beide aus Tirol, durch.

Tannheim – Im Zielsprint hat der Italiener Guiseppe Di Salvo den Rad-Marathon Tannheimer Tal gewonnen. Hinter ihm kamen die Tiroler Andreas Traxl und Emanuel Nösig ins Ziel. Bei den Frauen setzte sich Daniela Pintarelli aus Tirol vor Monika Dietl (Deutschland) durch. Auf den dritten Platz landete Anita Gebhart.

Guiseppe Di Salvo von Verve Cycling bewältigte die 230 Kilometer und 2940 Höhenmeter in 6:23:47 Stunden. Knapp geschlagen wurden Andreas Traxl vom Team Mooserwirt Ridley St. Anton mit einer Zeit von 6:23:48 Stunden und Emanuel Nösig von Union-Sporthütte.at, der mit einer Zeit 6:23:49 Stunden als Dritter ins Ziel kam. 

„Saugeile Veranstaltung. Natürlich ist es extrem schön in meiner Heimat zu radeln. Es waren sehr viele Einheimische an der Strecke, die mich angefeuert haben. Das hat motiviert“, sagt Traxl. Zusammen mit seinem Tiroler Landsmann Nösig, teilte er sich bis knapp vor dem Ziel in Tannheim die Führungsarbeit. 

„In Zams bin ich mit einer Gruppe überraschend weggekommen und diese hat sich bis Lech gehalten. Zum Schluss hat jeder alles gegeben“, sagte der Tiroler, der sich bei seiner Tannheimer-Premiere über Platz zwei freute. Erstmals stand heuer ein Italiener ganz oben auf dem Stockerl. Ihn habe es gereizt an einer Rad-Veranstaltung außerhalb Italiens zu starten, sagte Guiseppe Di Salvo beim Sieger-Interview. 

Es sei eine interessante Veranstaltung und er freue sich schon auf das kommende Jahr. In seinem Team sei er als Bergspezialist bekannt und die Strecke liege ihm, so Di Salvo. Das veränderte Streckenprofil kam bei den über 1000 Startern auf der 230-Kilometer-Distanz gut an. „So wie die Strecke jetzt ist, muss man taktisch klug fahren. 

Ich glaube, dass es für alle Fahrer besser ist in diese Richtung zu fahren“, sagte der drittplatzierte Nösig, der mit einem Schnitt von 35,95 km/h die 2.940 Höhenmeter absolvierte. „Die Änderungen haben sich bewährt, denn die Fahrer waren voll des Lobes“, ist OK-Chef Michael Keller mit der sechsten Auflage des Radrennens zufrieden. Besser hätte es auch bei Daniela Pintarelli vom Team Mooserwirt Ridley St. Anton nicht laufen können. 

Die Österreicherin setzte sich in 6:40:55 Stunden vor der Deutschen Monika Dietl vom Kirchmair Cycling Team (6:49:56 Stunden) und Anita Gebhart vom RC ARBÖ Bikepalast Tirol (7:13:18 Stunden) durch. „Es war voll super. Mir ist es von Anfang an gut gegangen und ich hatte natürlich den Heimvorteil auf meiner Seite. Ich kenne die Strecke in und auswendig und gerade das Hahntenjoch und den Arlberg kenne ich gut. 

Da weiß man wie man sich die Distanz einteilen muss“, sagte Pintarelli , die in Landeck wohnt. Bei der Rad Touristik Fahrt (RTF) über die kurze Distanz von 130 Kilometern, auf der es keine offizielle Ergebnisliste gibt, waren über 500 Hobby-Rennradler am Start. „Sie genossen die schöne Strecke. Die Stimmung im Fahrerfeld war sehr gut, denn der Rennstress entfiel“, sagte Keller.

kb

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