Kevin Trammer überzeugt mit spektakulären Tricks beim "Red Bull Station Riots" die Kampfrichter

Ein Belgier wird "King of the Hood"

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Kevin Trammer aus Belgien gewinnt das Finale der Red Bull Station Riots.

Nesselwang – Beim Finale der „Red Bull Station Riots” im Snowpark Nesselwang hat sich am Samstag der belgische „Street-Shredder“ Kevin Trammer durchgesetzt. Er überzeugte nicht nur mit seinen Können, sondern auch mit seinem „Style“. Er holte sich somit den Sieg vor Ziga Rakovec und Simon Pircher aus Tirol.

Die Größen des Street-Snowboardings gaben sich im Snowpark Nesselwang die Ehre, um mit ihren Können die „Judges” (Wettkampfrichter) zu überzeugen und den Titel „King of the Hood“ zu ergattern. Doch nicht nur zum Final-Abend, sondern das ganze Wochenende über zeigten die Snowboarder im Snowpark, was sie drauf haben.

Schnee erschwert Lauf

 Egal, ob bei morgendlichen „Trainings-Laps” oder nächtlichen „Film-Sessions”, die eingeschworene Truppe gab alles. Das starke internationale Starterfeld rund um Max Zebe aus Italien, Dylan Alito und Ozzy Henning aus den USA, Len Jørgensen aus Norwegen oder Jesse Augustinus aus den Niederlanden kämpfte mit den sechs Gewinnern der Qualifikation sowie mit Erik Harc, dem Gewinner der GoPro Video-Qualifier-Wildcard. Im Finale warteten auf die Snowboarder die „Obstacles“ wie dem „Stairset“, der Grasbox als „Redirect Wallride“, dem befeuerten „Trannyfinder-Rail“ sowie die um ein „Highrail“ auf dem Dach aufgestockte „Police Station“.

Als es Richtung Finale ging, setzten auch noch heftige Schneefälle ein. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Das Publikum feuerte die Fahrer an. Am Ende sicherte sich Kevin Trammer den Sieg. Der Belgier überzeugte mit dem spektakulärsten Auftritt in der „Hood“: „Halfcab Nosepress FS 180 out“, gefolgt von „BS 180 Switch Nosepress 180 out“ und einem „Switch Hardway FS 270 to Regular“. Der Publikumsliebling überzeugte die „Judges“ außerdem mit einer ordentlichen Portion „Gangster Style“.

Aber auch der Zweitplatzierte Ziga Rakovec zeigte in der „Hood“ mit technischen Höchstschwierigkeiten, wie dem „Hardway 270 to Switch“ auf dem „Trannyfinder-Rail“. Doch wie in der Qualifikation reichte es am Ende nur für den zweiten Platz.

Tiroler wird Dritter

 Den dritten Podiumsplatz sicherte sich Simon Pircher aus Österreich. Für den „kriminellsten Trick“ an der „Police Station“ wurde Dylan Alito aus den USA ausgezeichnet.

Aber auch andere Boarder kamen beim Finale auf ihre Kosten. Denn abgesehen von der Wettkampfstrecke war der Park den ganzen Tag für alle Besucher geöffnet. Daneben konnten sie neue Bretter testen.

Der Wettkampf klang bei der Aftershow-Party in der Bierhalle der alten Postbrauerei aus. Hier legten Local Hero DJ Mittone sowie die exzentrischen „Turntable Hools“ auf und brachten die Besucher zum Tanzen. Das Video der Siegerläufe finden Interessierte im Internet unter redbull.com/stationriots.

kb

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