Fußballvereine stärken Nachwuchsarbeit

Wichtiger Ausgleich

+
Vollen Einsatz zeigt Erik Hegenbarth beim Fußballspiel.

Füssen – Das zuletzt größer gewordene Angebot für Mädchen und Buben, in Vereinen Sport zu treiben, kann Fußball seinen speziellen Rang nicht ablaufen. Der Trend ist, dass Fußballclubs Spielgemeinschaften bilden. Das ist oft mit dem Rückgang der Geburten zu erklären.

Top ist der FC Memmingen. Der FC kickt mit seinen Junioren in der Bayernliga. Vereine wie Seeg, Schwangau und Füssen nehmen mit Teams am Spielbetrieb in den unteren Klassen teil.

Über insgesamt 16 Nachwuchsmannschaften freut sich derzeit das Vorstandsgremium beim TSV Seeg. Beim TSV Schwangau wiederum, der seit der Saison 2013/14 ohne erste Mannschaft dasteht, klappt es ebenfalls schon lange gut mit der Nachwuchsförderung. Nach Angaben von Sven-Arne Wähner auf Nachfrage des Kreisboten sind insgesamt 140 Jugendspieler beim TSV aktiv. „Unsere Schwangauer A-Jugend bildet eine Spielgemeinschaft mit Rieden/Roßhaupten“, so Wähner.

Dank der Spielgemeinschaft hat der TSV Schwangau zwei B-Junioren Teams auf dem Platz. Darunter gibt es Mannschaften bis zur G-Jugend. „Insgesamt haben wir in der Jugendabteilung über ein Dutzend ehrenamtliche Betreuer“, fasst Wähner die aktuelle Situation zusammen.

Mit elf Mannschaften und über 200 Spielern freut sich der FC Füssen in der laufenden Saison auf faire Spiele und gute Platzierungen. „Für unsere Kinder ist Fußball ein wichtiger Ausgleich zu Schule und Ausbildung. Unsere Trainer und Betreuer sind hoch motiviert und wollen ihre Spieler mit Spaß und Leidenschaft weiterentwickeln“, so Florian Durrer aus dem Vorstandsteam des Füssener Fußballclubs.

 „Natürlich sind bei den Spielen die Disziplin und das Miteinander in der Mannschaft sehr wichtig“, betont Angelo Soddu. Er ist neu im Trainerteam der C-Junioren. „Der Vereinsgedanke ist ein notwendiges Gut für die Entwicklung unserer Kicker und deren Integration in die Gesellschaft“, unterstreicht Florian Durrer den sozialen Aspekt.

 Jugendleiter Christoph Trinkwalder will die Ausbildung der Trainer für den Nachwuchs forcieren. Im Frühjahr 2016 organisiert der FC Füssen eine dezentrale Trainerausbildung gemeinsam mit dem Deutschen Fußball Bund (DFB) „Unsere Trainer haben großes Interesse sich fortzubilden. Diese Möglichkeit schaffen wir“, so FC-Vorsitzender Rudolf Vieweger. „Die Kosten für die Kurse übernimmt der Verein.“ Ein weiterer aktueller Baustein sei die aktive Beteiligung der Eltern und Angehörigen im Jugendbereich. „In den letzten Jahren ist die Unterstützung zurückgegangen“, bedauert nicht nur der Füssener Vorsitzende.

„Wir haben uns früher immer gefreut, wenn unsere Angehörigen beim Spiel dabei waren. Oftmals waren mehr da als Spieler mitgekickt haben“, erinnert sich Thomas Wilczek, Trainer der Füssener G-Jugend. Auch im Winter müssen die kleinen Kicker nicht auf ihren Spaß verzichten. Demnächst verlagert sich das Geschehen in die Halle.

kb

Auch interessant

Meistgelesen

Maximale Ausbeute
Maximale Ausbeute
Zu viele Chancen vergeben
Zu viele Chancen vergeben
Ein Schuss wie von Ronaldo
Ein Schuss wie von Ronaldo
Gelungener Saisonabschluss
Gelungener Saisonabschluss

Kommentare