Tegelberglauf: Schweizerin unterbietet Bestmarke

Angela Haldimann aus der Schweiz stellte einen neuen Rekord im Damenrennen auf. Fotos: Berndt

Schwangau – Beim 12. Tegelberglauf sind am vergangenen Wochenende 167 erwachsene Ausdauerathleten und neun Kinder an den Start gegangen. Trotz der tropischen Temperaturen, die den Läufern zusetzten, purzelte am Sonntagvormittag sogar ein neuer Streckenrekord.

Die Schweizerin Angela Haldimann erreichte das Ziel auf rund 1720 Metern Höhe bei ihrer ersten Teilnahme nach exakt 47:58 Minuten. Damit entschied sie nicht nur die Damenkonkurrenz souverän vor der Zweitplatzierten Nicole Kruhme (Rennsteiglaufverein/LG Süd) und Elke Prasad (Squadra Porcini) für sich, sondern verbesserte auch die alte Bestmarke von Anja Karlsohn aus Potsdam, deren bisheriger Rekord bei 49:26 Minuten stand, um knapp eineinhalb Minuten. 

Bei den Herren machte wie bereits 2010 und 2011 Korbinian Schönberger vom LLC Marathon Regensburg auch heuer wieder das Rennen, indem er die rund acht Kilomter lange Strecke mit etwa 900 Höhenmetern in 41:56 Minuten zurücklegte und Philipp Marschall (Rhöner WSV) sowie Thomas Göpfert (FC Alemannia Unterkirnach) damit auf die Plätze zwei und drei verwies. 

Ihren großen Respekt in Form von Beifall zollten die Zuschauer an der Tegelberg-Station indes nicht nur den beiden Siegern des Damen- und des Herrenwettbewerbs, sondern auch den anderen 165 Teilnehmern an dem zur Serie des Salomon Trail Running Cups zählenden Berglaufs. Mussten die Ausdauersportler ihren Körpern auf ihrem anstrengenden Weg vom Start an der Tegelberg-Talstation über den Adlerhorst, die Drehhütte sowie die Rohrkopfhütte bis zum Ziel ein paar Meter oberhalb des Tegelberghauses doch einiges abverlangen. Das fand denn auch die Anerkennung des Trainers der deutschen Berglauf-Nationalmannschaft, Wolfgang Münzel, der jedoch nicht nur die Leistung der Läufer, sondern auch die „gute Organisation“ lobte, für die der TSV Schwangau und der Skiclub Füssen verantwortlich zeichneten. 

Die beste Allgäuerin kommt aus Füssen

Vollkommen mit sich zufrieden war neben den Siegern Haldimann und Schönberger, die sich verständlicherweise über ihre Erfolge freuten, aber auch Irene Oster. Die für den SC Füssen startende Läuferin jubelte im Ziel laut über ihre Leistung und ihre neue persönliche Bestzeit von 1.05:32 Stunden, mit der sie als beste Allgäuerin auf Rang 19 des Damenrennens landete.

Bester Allgäuer Vertreter bei den Männern war dagegen Dr. Alexander Hirschberg vom TV Jahn Kempten, der nach 44:34 Minuten und damit als Gesamtvierter die Ziellinie überquerte. Das etwa 800 Meter lange und über rund 150 Höhenmeter führende Kinderrennen gewann ebenfalls zum dritten Mal der zehnjährige Maik Bruse vom Waspo 08 Göttingen, der dabei in der Konkurrenz der neun jungen Läufer zwischen acht und 15 Jahren mit einer Zeit von 5:02 Minuten die Oberhand behielt. lex

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