Die Fechter der TSG Füssen erkämpfen sich Stockerl- und Top-Ten-Plätze in Wangen

Spannende Kämpfe und knappe Siege

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Vollen Einsatz zeigen die Fechter der TSG Füssen.

Wangen/Füssen – Gold, Silber, Bronze und zahlreiche Top-Ten-Platzierungen haben sich jetzt die Fechter der TSG Füssen bei verschiedenen Wettkämpfen in Wangen und München erkämpft.

Zunächst machten sich die Florett-Fechter der TSG Füssen auf den Weg nach Wangen zum 40. Stefan-Pokal Turnier. Ludwig Gürtler war der jüngste Teilnehmer des Turnieres. Er trat bei den Schülern an und musste dort mit Fechtern kämpfen, die zum Teil zwei Jahre älter waren und dadurch eine größere Reichweite hatten. Trotzdem kämpfte er sehr stark und entschied sogar ein Gefecht mit 5:0 für sich. Andere verlor er nur knapp mit 4:5. Am Ende belegte Gürtler den achten Rang.

Bei den B-Jugendlichen starteten Sebastian Pauli und Lukas Böck. Beide schlugen sich wacker in der Vorrunde. Böck qualifizierte sich direkt für das Halbfinale. Pauli musste ein Gefecht mehr bestreiten, das er mit 10:7 für sich entschied. Danach verlor er jedoch knapp sein Halbfinale. 

Noch knapper ging es im kleinen Finale zu. Hier entschied der letzte Treffer beim Stand von 9:9. Und den setzte Paulis Gegner. Bei Böck ging es im Halbfinale nicht weniger eng zu. 

Doch ihm gelang es den letzten Treffer zu setzen, so dass er mit 10:9 gewann. Im Finale holte er sich souverän mit 10:3 die Goldmedaille. Die A-Jugendlichen Raoul Erhard sowie Hannes und David Wismath fochten eine ordentliche Vorrunde. Sie belegten vor der Endrunde die Plätze drei (David Wismath), fünf( Hannes Wismath) und sechs (Erhard).

Im Viertelfinale trafen David Wismath und Raoul Erhard aufeinander. Die Trainingspartner schenkten sich nichts. Am Ende gewann David Wismath. Sein Bruder gewann ebenfalls sein Viertelfinale mit 15:8. Nachdem die Wismath-Brüder ihre Halbfinale verloren hatten, trafen sie im kleinen Finale aufeinander und lieferten sich ein spannendes Gefecht. 

Am Ende gewann Hannes Wismath und holte sich die Bronzemedaille. Mit dem Degen starteten Angelika Wiesmüller, Marcella Hollerbach und Kerstin Münz für die TSG in München beim internationalen Franz- Hofer Turnier. Dort traten auch Fechterinnen aus Hongkong, Italien, der Schweiz, Costa Rica und Österreich an. Nach einer anstrengenden Vorrunde traf Hollerbach auf die Erstplatzierte nach der Vorrunde, der sie sich allerdings geschlagen geben musste. Auch Wiesmüller unterlag einer starken Fechterin aus Costa Rica. Münz gewann dagegen ihr erstes K.O.-Gefecht.

 In der nächsten Runde traf auch sie auf eine Fechterin aus Costa Rica und unterlag. Am Ende belegte Münz Rang 15, Wiesmüller Rang 29 und Hollerbach Rang 32. Einen Tag später trat Münz beim Paul-Kindl-Gedächtnisturnier in Wangen an und erwischte einen guten Tag. Nach einer starken Vorrunde und gewonnenen K.O.-Gefechten traf sie im Finale auf eine sehr gute Schweizerin. Diese gewann, doch Münz konnte sich über Silber freuen.

kb

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