Favoriten setzen sich durch

18. Tegelberglauf: Högl verteidigt Meistertitel – Zeus holt Gesamtsieg

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Der spätere Sieger Maximilian Zeus von der LG Telis Finanz Regensburg auf seinem Weg zum Ziel.

Schwangau – Ihren Bayerischen Meistertitel im Berglauf hat am Sonntag Regina Högl aus Landshut erfolgreich verteidigt. Sie erkämpfte sich wie im Vorjahr den Sieg beim 18. Tegelberglauf. Bei den Männern stand Maximilian Zeus von der LG Telis Finanz Regensburg ganz oben auf dem Stockerl. 

Artur Kling und seine etwa 30 Helfer vom TSV Schwangau waren nicht die einzigen, die sich über das sonnige Wetter freuten. Neben dem ersten Vorsitzenden des Veranstalters dürften wohl auch die meisten Läufer über die „super Bedingungen“ am Sonntagvormittag froh gewesen sein, wie beispielsweise Regina Högl im Ziel sagte. Die 26-Jährige aus Landshut überquerte nach 50:20,5 Minuten als erste Frau die Ziellinie, womit sie ihren Bayerischen Meistertitel im Berglauf erfolgreich verteidigte. Diesen hatte sie im vergangenen Jahr zum ersten Mal gewonnen. Zweite wurde  Julia Laub vor Agnieszka Glomb. 

Den Gesamtsieg des knapp 190 Läufer starken Feldes holte sich Maximilian Zeus, der die ungefähr acht Kilometer lange Strecke mit etwa 900 Höhenmetern von der Tal- bis zur Gipfelstation in 1730 Metern Höhe in 41:25,2 Minuten zurücklegte. Der Athlet der LG Telis Finanz Regensburg gab dabei nicht nur seinen Kontrahenten souverän das Nachsehen, sondern wurde so auch Bayerischer Berglaufmeister. Der zweite Platz ging an  Maximilian von Lippe. Dritter wurde Christoph Sturm.

Wer ganz oben auf dem Stockerl stand, das überraschte Hans-Peter Schneider überhaupt nicht. Der Laufwart des Bayerischen Leichathletikverbandes hatte Högl und Zeus schon vor dem Start zu seinen „absoluten Favoriten“ auf den Gewinn der Bayerischen Meisterschaft erklärt. 

Lokalmatador gewinnt Nachwuchsrennen 

Freudig überrascht war hingegen Irene Oster über ihre bemerkenswerte Leistung, die sie 20 Meter vor dem Ziel mit den Worten „geil, geil“ kommentierte. Nach ihrer schweren Hüftverletzung, die die Läuferin des Skiclubs Füssen einige Zeit lang aus der Bahn geworfen hatte, erklärte die rund 15-malige Teilnehmerin des Wettbewerbs später, dass ihr ihr gelungener Lauf an diesem Tag „wie eine Auferstehung“ vorgekommen sei. Deshalb spielte es für Oster keine Rolle, dass sie nach ihrem Lauf an der Dreh- und der Rohrkopfhütte vorbei über die Skipiste bis zum Ziel mit ihrer Zeit von 1:08:57,4 Stunde ein ganzes Weilchen nach den Schnellsten das Rennen zu Ende brachte. 

Der elfjährige Tobias Stenz legte schließlich beim neunten Tegelberg-Nachwuchslauf noch große Ehre für den TSV Schwangau ein. Ließ er auf der 800 Meter langen Strecke doch seine ungefähr 25 Mitstreiter überlegen hinter sich.

lex

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