Die Nummer eins in Europa

Konny Höllein gewinnt European Squash Masters Grand Prix in Porto

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Mit harten Schüssen und platzierten Stopps gewinnt Konny Höllein das Finale des Squash Masters Grand Prix.

Portugal/Breitenwang – Konny Höllein aus Breitenwang bleibt die Nummer eins in Europa. Die Squash-Spielerin des 1. SC Kempten hat den European Squash Masters Grand Prix in Porto gewonnen.

Im Finale setzte sie sich mit 3:0 gegen Felicitas Haustein aus Deutschland durch. 156 Spieler traten beim ersten Turnier 2018 beim European Squash Masters Grand Prix in Porto, Portugal, an. Konny Höllein, die dreifache deutsche Meisterin und Vize-Europameisterin in der Altersklasse W50+, spielte zunächst gegen die Portugiesin Maria De Fàtima Sousa.  Diese zeigte wenig Gegenwehr und musste eine 0:3- Niederlage hinnehmen. 

Spielumstellung hilft

Alicja Kulp aus England machte es Höllein dagegen nicht so leicht. Sie nahm der Breitenwangerin gleich den ersten Satz mit 11:7 ab. 

Leicht geschockt, aber trotzdem motiviert und konzentriert wusste Höllein, dass sie diese Partie noch gewinnen kann. Nachdem ihr Coach Volker Knerr das Spiel umgestellt hatte, drehte Höllein den Spieß noch einmal um und gewann die folgenden drei Sätze mit 11:9, 11:5, 11:6. So ging das Spiel mit 3:1 an Höllein. 

Revanche geglückt 

Um den ersten Platz in Europa zu behaupten, musste Konny Höllein das Finale gegen die Nummer zwei in Europa, Felicitas Haustein aus Deutschland, gewinnen. Das letzte Spiel gegen Haustein in Riccione, Italien, hatte Höllein knapp mit 2:3 verloren. 

Die Breitenwangerin war jedoch gut vorbereitet. Dank ihrer harten Schüsse und platzierten Stopps gewann sie das Finale souverän mit 3:0. Die Spielerin des 1. SC Kempten bleibt somit die Nummer eins in Europa. Das nächste Squash-Turnier bestreitet Konny Höllein dann im März in Valencia/Spanien. 

red

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