Trotz Sturz gewonnen

Tobias von Baer springt mit seiner Maschine über einen Graben. Foto: privat

Reutte – Zwei Siege hat sich kürzlich Tobias von Baer vom Sportverein Reutte Zweigverein Trial in den Rennen um den Alpenpokal gesichert. In Kempten holte er sich trotz eines Sturzes den Sieg und auch in Reisersberg war er erfolgreich. Sein Teamkollege Johannes Frischauf wurde in Kempten Zehnter.

Die beiden Trialfahrer Tobias von Baer und Johannes Frischauf zeigten in Kempten, was in ihnen und ihren 125 ccm starken Trialmaschinen steckt. Von Baer fand nach einem Sturz in der ersten Runde gleich wieder in seinen Rhythmus und steigerte sich, so dass er in der dritten Runde sogar fehlerfrei blieb und siegte. Johannes Frischauf fuhr allerdings in der erste Runde zu unkonzentriert und sammelte unnötige Strafpunkte, was ihn auf den zehnten Platz zurück warf. 

Am zweiten Renntag ging nur Tobias von Baer an den  Start. Aber auch hier ging er bereits in der ersten Runde zu Boden, womit er sich die maximalen Strafpunkte einholte. Anders als am Tag zuvor gelang es von Baer erst in der dritten Runde, sein ganzes Potential auszuschöpfen. Wegen einer leichten Handverletzung und einer durchwachsenen Runde zwei, in der der Fahrer des SV Reutte einige Unsicherheiten zeigte, landete er am Ende auf dem achten Platz. 

Zwei Wochen später startete Tobias von Baer in Reisersberg, im Bayerischen Wald nahe der Tschechischen Grenze. Dass sich die weite Anreise lohnte, zeigte er schon am ersten Tag. Er kam gut durch die schweren Sektionen und holte sich am Ende den zweiten Platz. 

Am nächsten Tag steigerte er sich trotz der widrigen Wetterumstände. Tobias von Baer fuhr bis zu Schluss konzentriert auf den im Bayerischen Wald vorkommenden Quarz-Steinen, die auch nass einen guten Halt bieten, und holte sich so am Ende den zweiten Saisonsieg. kb

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