Der Favorit aus Regensburg setzt sich durch

Füssener Baseballjunioren verlieren mit 1:21 Finale der Bayerischen Meisterschaft

Die U18 Junioren der Füssen Royal Bavarians
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Wie erwartet setzen sich die Guggenberger Legionäre Regensburg im Finale um die Bayerische Meisterschaft klar gegen die U18 Junioren der Füssen Royal Bavarians durch.

Füssen - Trotz einer 1:21-Niederlage im Finale um die Bayerische Meisterschaft gegen die Guggenberger Legionäre Regensburg, freuten sich die U18 Junioren der Füssen Royal Bavarians über ihren Bayerischen Vizemeistertitel.

Es war ein besonderer Tag für die Junioren-Mannschaft der Füssen Royal Bavarians. Sie standen im Finale um die Bayerische Meisterschaft und das nicht irgendwo, sondern auf dem heimischen „King’s Field“. Und das auch nicht gegen irgendwen, sondern gegen die angehenden Profis von den Guggenberger Legionären aus Regensburg. Regensburg hätte im Finale wohl eher die Bundesliga Junioren der München-Haar Disciples erwartet, doch diese mussten sich im Halbfinale mit 9:8 einer überraschend starken Füssener Mannschaft geschlagen geben.

Finale ist eine klare Angelegenheit

Das Finalspiel war dann allerdings, wie zu erwarten, eine klare Angelegenheit. Im ersten „Inning“ (Spielabschnitt) konnte „Pitcher“ (Werfer) Florian Wagner die Regensburger Offensive zwar noch kurz halten und musste nur zwei „Runs“ (Punkte) hinnehmen. Im zweiten Inning ist dann aber der Knoten bei den Legionären geplatzt – satte 18 Runs unter anderem durch einen „Grand-Slam-Homerun“ vom 16-jährigen Top-Talent Kilian Redle ließen die zahlreichen Zuschauer doch staunen.

Im dritten Durchgang gelang den Füssenern dann aber doch noch der Ehrenpunkt. „Basehits“ von Chris Kleber, Paul Kerle und Johann Schulte stellten den Spielstand auf 1:21. Die Partie wurde dann frühzeitig aufgrund der „20-Run-Mercy-Rule“ beendet.

Präsident des Bayerischen Baseballverbands lobt Nachwuchsförderung der Füssen Royal Bavarians

Sogar der Präsident des Bayerischen Baseball und Softball Verbandes, Jochen Bender, fand den Weg nach Füssen und hielt die Siegerehrung ab. Er freute sich über die neue Spielstätte und lobte die Nachwuchsförderung der Royal Bavarians.

„Für unsere Jungs war das ein tolles Erlebnis“, zog Jugendwart Mark Lorenz trotzdem ein erfreuliches Feedback. „Wir hätten natürlich gerne die Partie noch etwas länger offen gehalten, aber da spielt Regensburg dann doch einfach auf einem ganz anderen Niveau. Wir gehen nächstes Jahr allerdings wieder mit der exakt gleichen Mannschaft ins Rennen, da wir jahrgangstechnisch doch sehr jung aufgestellt waren heuer und das macht natürlich Mut.“

kb

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