Entscheidung fällt am 25. Mai

BSC Füssen kämpft um den Klassenerhalt

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In der Relegation gegen Haunstetten wird aller Voraussicht nach auch Matthias Langer (2.v.l.), wieder mit dabei sein. Zur erstenMannschaft gehören zudem Tim Kerler (links), Florian Guggemos und Stefan Schneider (rechts).

Füssen – Wo spielt der BSC Füssen in der Saison 2019/20: weiterhin in der Oberliga oder eine Klasse tiefer in der Verbandsliga? Um das zu klären treten die Füssener Spieler mit Kapitän Tim Kerler am Samstag, 25. Mai, um 15 Uhr, im Relegationsspiel in München gegen Haunstetten an.

Dort könnten sie sich doch noch den Verbleib in der Oberliga Süd nach dem Saisonabschluss als Vorletzter sichern. Allerdings stellt sich ihnen eine besonders schwere Aufgabe. „Wir nehmen in der Relegation die Außenseiterrolle an“, erklärte Stammspieler Florian Guggemos im Vorfeld dieses „Endspiels“. 

Haunstetten sei als erfahrene Mannschaft ein besonders starker Gegner. Am letzten Spieltag verlor das ersatzgeschwächte Füssener Team mit 3:7 in Martinsried. Die Niederlage fiel nicht weiter ins Gewicht, da sich Schlusslicht Sonthofen ebenfalls nicht die Punkte sichern konnte, um Füssen noch zu überflügeln. 

Mit einem Punkt Vorsprung vor dem direkten Absteiger Sonthofen hatte sich Füssen für das kommende Relegationsspiel qualifiziert. Die Basis dafür hatten sich die Füssener in der Rückrunde durch das schwer erkämpfte 5:5 in Sonthofen geschaffen. Dass die Mannschaft mit Kapitä Kerler nach ihrem guten Saisonstart in der Oberliga Süd in den Tabellenkeller abrutschte, hing vor allem mit dem langfristigen Ausfall von Stammspieler Matthias Langer zusammen. „Wir bedanken uns, dass sich Spieler unserer beiden Reserveteams für einen Oberliga-Einsatz zur Verfügung gestellt hatten. Der Sprung in eine höhere Liga ist sicher nicht leicht. Dafür allen Respekt für diesen guten engagierten Einsatz“, sagte Guggemos.

Mit Blick auf die Relegation zeichnet sich ab, „dass wir in diesem Endspiel wieder in unserer Bestbesetzung antreten können“, fügte Guggemos hinzu. Mattias Langer könne nach langer Verletzungpause wieder mitwirken. „Außerdem sieht es bei Soner Sari gut aus, der eine Verstärkung für uns ist.“ Dass Haunstetten in der Relegation antreten müsse, sei „eine große Überraschung“, meint nicht nur Guggemos. „Dass dieses Team mit Spielern, die jahrelange Oberliga- und sogar Regionalliga-Erfahrung haben, etwas mit der Abstiegs-Relegation zu tun haben würde, war zu Saisonbeginn in der Oberliga Nord einfach undenkbar. Stefan Ernst, Florian Voinescu, Martin Schnürch sind drei Spieler mit bayerischer Extraklasse.“ Sich gegen diese „Top-Spieler“ am Tisch zu behaupten, sei aber eine Herausforderung, „der wir uns natürlich gerne stellen wollen.“ 

Vier Sätze holen

Bei der Relegation, die in einem neuen Münchener Billard-Center stattfindet, sichert sich nach Angaben des BSC Füssen das Team den Verleib in der Oberliga, das als erstes vier Sätze für sich entscheiden kann. Der Verlierer muss in die Verbandsliga absteigen. Um dies zu verhindern, wollen Kerler & Co, wie sie im Vereinslokal „Kö“ betonen, „alles in die Waagschale werfen“. Die zweite und dritte Mannschaft des BSC Füssen mit den jetzt oberligaerfahrenen Spielern Michael Anderson und Patrick Kestler, die im Spielbetrieb in der Kreisklasse teilnehmen, feiern am kommenden und am übernächsten Wochenende jeweils Saisonabschluss bei noch einem ausstehenden Ligaspiel. Spielort für alle drei Füssener Teams, in denen auch Clubvorsitzender Christoh Müller regelmäßig die Kugel rollen lässt, bleibt in der Saison 2019/20 das Billardcenter „Kö“ in der Kemptener Straße unter seiner neuen Leitung.

cf

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