EV Pfronten nimmt Revanche gegen Fürstenfeldbruck

Falken wahren ihre Möglichkeiten

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Pfrontens Stürmer taten sich schwer gegen die Defensive der Fürstenfeldbrucker.

Pfronten– Mit einem verdienten 3:1-Erfolg (0:0/3:1/0:0) gegen den direkten Konkurrenten um den vierten Platz, den EV Fürstenfeldbruck, wahrt der EV Pfronten die Chance auf die Teilnahme an den Playoffs 2016/17.

Die Falcons verringerten mit diesem Sieg den Vorsprung der Fürstenfeldbrucker auf nun zwei Punkte. An diesem Wochenende müssen die Ostallgäuer gegen Königsbrunn und Freising antreten. Aufgrund des vermeindlich leichten Restprogramms haben die Pfrontener Falken durchaus berechtigte Hoffnung, die Oberbayern vom vierten Platz noch verdrängen zu können.

 Während Pfronten noch gegen Königsbrunn und zweimal gegen Freising spielen muss, treffen die Crusaders auf Bad Wörishofen, Königsbrunn und Füssen. Pfronten wollte gegen Fürstenfeldbruck sich für die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren, musste allerdings lange auf die ersten Chancen warten. 

Denn das Spiel war geprägt von vielen, teils unnötigen Unterbrechungen. Die wohl schmerzlichste gab es in der 10. Minute, als Pfrontens Verteidiger Kevin Kleinhans unglücklich und ohne Absicht von einem gegnerischen Schläger im Gesicht getroffen wurde und blutend vom Eis musste. So kam kaum ein vernünftiger Spielzug zustande und Spielfluss wollte im ersten Drittel kaum entstehen. Ähnlich ging es im Mitteldrittel weiter. 

Erst in der 26.Minute fiel der erste Treffer des Abends. Fürstenfeldbrucks Lennart Guttenthaler nutzte einen Fehler der Pfrontener Hintermannschaft eiskalt aus und erzielte das 0:1. Dieser Treffer schien den Kampfeswillen der Falcons erweckt zu haben, denn nun setzten sie sich immer öfter im gegnerischen Drittel fest und kamen zu mehreren Torgelegenheiten. Doch entweder rettete das Torgestänge oder Fürstenfeldbrucks Schlussmann Dennis Berger hielt seinen Kasten sauber. 

Zumindest bis zur 37. Minute. Da überwand ihn der mittlerweile wiedergenesene Joel Titsch (Stammler) zum 1:1-Ausgleich. Nun wurde zur Aufholjagd geblasen, denn im direkten Vergleich stand es immer noch 1:3 für die Gäste. Und was passiert, wenn man sich seiner Stärken erinnert, bekamen die Zuschauer an diesem Abend im Pfrontener Stadion zu sehen. 

Denn plötzlich lief es bei den Hausherren: Genau eine Minute nach dem Ausgleichstreffer gingen sie in Führung. Sebastian Weixler (Hack/Albl) traf zum 2:1. Nun hatten die Falken Blut geleckt Und dieses Mal nur 57 Sekunden später erhöhte Matthias Ziegler (Böck/Gebhardt) auf den 3:1- Endstand. Mit diesem Ergebnis ging es in das letzte Drittel. 

Die Gäste versucht zwar noch einmal heranzukommen, waren aber nicht mehr in der Lage, an diesem Ergebnis noch etwas zu ändern. Zum Ende wurde es noch einmal spannend, als Pfronten eine 3:5-Unterzahlsituation überstehen musste. Jedoch bei dieser und der nächsten Pfrontener Strafzeit in der 58. Minute verzichtete der Fürstenfeldbrucker Trainer auf die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. So blieb es beim 3:1-Erfolg für die Ostallgäuer, die eindrucksvoll innerhalb von drei Minuten drei Treffer erzielten und so das Spiel drehten. 

An diesem Wochenende dürfen sich die Fans der Falken auf zwei Heimspiele freuen: Zunächst empfängt der EVP am Freitag, 27. Januar, ab 20 Uhr den EHC Königsbrunn. Am Sonntag, 29. Januar, steht dann die Partie gegen SE Freising auf dem Programm. Anstoß ist um 18 Uhr.

fe

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