Sutor glänzt auch in Schottland

Nachwuchs-Curler Joshua Sutor landet mit "Germany" auf Platz fünf

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Nachwuchstalent Joshua Sutor – auf diesem Archivbild bei einem anderen Wettkampf zu sehen – bleibt weiterhin in der Erfolgsspur.

Füssen/Aberdeen – Joshua Sutor vom Füssener Curling Club bleibt auf Erfolgskurs: Im Team der deutschen Junioren von Skip Klaudius Harsch gelang Sutor ein erneuter Coup nach seinen deutschen Meisterschaftstiteln (der Kreisbote berichtete).

Team „Germany“ belegt mit ihm auf der Position als Second beim Turnier in Aberdeen (Schottland) jetzt Platz fünf. Die Mannschaft von Bundestrainer Wolfgang Burba hätte dort sogar unter den letzten Vier kommen können, verpasste das mögliche Viertelfinale jedoch denkbar knapp. 

An den Turnierstart in Schottland möchte Sutor freilich nicht unbedingt erinnert werden. „Wir hatten uns durch unseren dritten Platz bei der B-WM für die A-Weltmeisterschaft in Aberdeen qualifiziert“, so Sutor gegenüber dem Kreisbote. In Schottland gab es für die deutsche Mannschaft gegen den Gastgeber und Südkorea aber zwei Niederlagen.

Dann aber fand das Team zu dem starken Selbstbewusstsein zurück, „das uns zuletzt immer ausgezeichnet hat“, so Sutor mit Blick auf die errungenen Titel 2017 und 2018. Bei der A-WM steckte „Germany“ beide Eingangsniederlagen weg und steigerte sich im weiteren Turnier-Verlauf deutlich auf der Curlingbahn in Aberdeen. 

Norwegen und China hatten am Ende Niederlagen gegen die deutschen Junioren zu verkraften. Besonders nervenstark erwies sich „Germany“ beim 8:7 gegen die Chinesen. Wie der Deutsche Curling Verband (DCV) im Rückblick auf die A-WM feststellte, kamen Sutor & Co. durch ihre Niederlage gegen die Schweiz nicht aus dem Tritt. Die Spielgemeinschaft der Clubs „Baden-Hills“, Füssen und Schwenningen besiegte Russland und feierte dadurch den dritten Erfolg. 

Chance nicht genutzt

Titelfavorit USA gewann dagegen nur knapp gegen „Germany“, das danach die Schweden besiegen konnte. Die Chance um den vierten Play-off-Platz wurde allerdings gegen Kanada nicht genutzt, sodass die Schweizer hier letztlich die Nase vorn hatten. Der DCV bescheinigte den Junioren ein „insgesamt hervorragendes Abschneiden“. Der Verband hatte Jahre darauf warten müssen, bis es eine eigene Juniorenmannschaft wieder zur Teilnahme an der A-WM schaffen konnte. Stolz auf diese Leistung sind natürlich auch die Curler aus dem Füssener Club.

cf

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