Einteilung für die nächste Saison steht

Jugendteam des SC Riessersee sucht noch einen Trainer und Spieler für die neue Saison

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Die Jugendmannschaft des SC Riessersee (blaue Trikots) spielt auch in der kommenden Saison gegen Füssen.

GAP – Während bei der ersten Mannschaft des SC Riessersee nach wie vor nicht klar ist, ob und wo sie in der kommenden Saison spielen wird (siehe Bericht unten), liegt die Zukunft der Jugendmannschaft aus Garmisch-Partenkirchen in der neu gegründeten zweithöchsten Nachwuchsliga, der U20-Division II.

Doch für die kommende Saison steht der Kader aber noch nicht. „Wir sind noch auf der Suche nach ein paar neuen Spielern“, betont Dr. Martin Fleckenstein, der neue erste Vorstand des SC Riessersee e.V.. Erst vor Kurzem hat er den Posten von Johann Oswald übernommen. Der ehemalige Eishockeyspieler, der unter anderem beim SC Riessersee, beim EHC München und beim HSV spielte, hatte in den vergangenen Jahren den Verein geführt. In der vergangenen Saison war die SCR-Jugendmannschaft überraschend aufgestiegen. In der Endrunde hatte sie sich Rang eins geholt, vor den höher eingeschätzten Mannschaften aus Füssen, Kaufbeuren und Weißwasser. In der neuen Saison gilt es, den Klassenerhalt zu schaffen. Wer die Jugendmannschaft der Weiß-Blauen dann trainieren wird, ist ebenfalls noch nicht fix. Als hauptamtlicher Nachwuchstrainer fungiert Ex-SCR-Profi Martin Holzer, der unter anderem auch die U15-Mannschaft trainieren wird.

Unterdessen hat der Deutsche Eishockey Bund die Staffeleinteilungen der Nachwuchsligen für die kommende Saison veröffentlicht. Erstmals tritt die Reform zur Neustrukturierung der Altersklassen in Kraft, die im Vorjahr bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Frankfurt beschlossen wurde. Demnach spielen die Nachwuchsmannschaften ab der Saison 2018/19 im U17- und U20-Spielbetrieb. Die Reform hat das Ziel den Sprung vom Junioren- in den Seniorenbereich zu erleichtern. Die DNL U20, in der der SC Riessersee spielt, ist in drei Divisionen aufgeteilt. In Division I treten acht Mannschaften (Jungadler Mannheim, Eisbären Juniors Berlin, Kölner EC, Düsseldorfer EG, EC Bad Tölz, Augsburger EV, EV Landshut und EV Regensburg) in einer 2,5-fach Runde (35 Spiele pro Team) gegeneinander an. Die besten sechs Teams erreichen die Playoffs, wobei der Erst- und Zweitplatzierte direkt ins Halbfinale einzieht und die übrigen vier qualifizierten Mannschaften die weiteren beiden Halbfinalisten ausspielen (Dritter gegen Sechster / Vierter gegen Fünfter). Alle Playoff-Runden werden im „Best-of-3“-Modus ausgetragen. In einer Einfachrunde spielen der Siebt- und Achtplatzierte der Division I mit dem Erst- und Zweitplatzierten aus der Division II um die Qualifikation für die Folgesaison. Nach Abschluss der Einfachrunde sind der Erst- und Zweitplatzierte in der kommenden Spielzeit für die Division I und der Dritt- und Viertplatzierte für die Division II qualifiziert. In der Division II spielen zehn Teams (Krefelder EV 81, ESC Dresden, Starbulls Rosenheim, Iserlohner EC, ERC Ingolstadt, Schwenninger ERC, SC Riessersee, EV Füssen, ESV Kaufbeuren und ES Weißwasser) in einer Doppelrunde (36 Spiele pro Mannschaft) gegeneinander. Der Erst- und Zweitplatzierte spielt mit den Siebt- und Achtplatzierten der Division I um die Qualifikation für die Division I in der Folgesaison. Nach einer Einfachrunde sind der Erst- und Zweitplatzierte in der kommenden Spielzeit für die Division I und der Dritt- und Viertplatzierte für die Division II qualifiziert.

Die Dritt- bis Sechstplatzierten der Hauptrunde in der Division II qualifizieren sich für die Division II der kommenden Saison. Die Siebt- bis Zehntplatzierten der Division II spielen mit den beiden Erstplatzierten der Division III Nord und Süd – aufgeteilt in zwei Dreiergruppen – in einer Einfachrunde um die Qualifikation für die Division II in der Folgesaison. Der Erstplatzierte jeder Gruppe qualifiziert sich für die Division II und der Zweit- und Drittplatzierte für die Division III in der Saison 2019/20. Damit werden in der Saison 2019/20 nur noch acht Mannschaften in der Division II antreten.

Die Mannschaften der Division III werden regional in eine Nord- und eine Südstaffel aufgeteilt. In der Nordstaffel treten sechs Teams (Rote Teufel Bad Nauheim, ESV 03 Chemnitz, ESC Moskitos Essen, EJ Kassel, EHC Grizzly Adams Wolfsburg und Löwen Frankfurt) in einer Dreifachrunde (30 Spiele pro Mannschaft) an. Die Südstaffel besteht aus acht Teams (SC Bietigheim-Bissingen, Deggendorfer SC, EV Ravensburg, Mannheimer ERC, EC Peiting, EHC 80 Nürnberg, HC Landsberg und Heilbronner EC), die in einer 2,5-fach Runde (35 Spiele pro Mannschaft) gegeneinander spielen. Die Erstplatzierten beider Staffeln spielen mit dem Siebt- bis Zehntplatzierten der Division II – aufgeteilt in zwei Dreiergruppen – in einer Einfachrunde um die Qualifikation für die Division II in der Folgesaison. Der Erstplatzierte jeder Gruppe qualifiziert sich für die Division II und der Zweit- und Drittplatzierte für die Division III in der Saison 2019/20. Erst nach der Qualifikationsrunde steht fest, wie hoch die Anzahl der Absteiger in beiden Staffeln der Division III ist.

von Titus Fischer

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