Noll schnellste Läuferin

Beim Karwendelberglauf wurde erneut eine altbekannte Siegerin gekürt

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Beste einheimische Läuferin wurde Rosi Bayer.

Mittenwald – Bei der 17. Auflage des Karwendel-Berglaufs gab es eine altbekannte Siegerin: Melanie Noll war erneut die schnellste Läuferin, wie schon in den Jahren 2015, 2016 und 2017. Diesmal benötige die Frau aus Annweiler 1:20:07 Stunden.

Es war ein harter Kampf um den Sieg, die Zweitplatzierte Regina Högl aus Landshut war nur 25 Sekunden hinter der 34-Jährigen im Ziel. Das Stockerl komplettierte Waltraud Berger von der TG Salzachtal. Die erst 17-jährige Anke Friedl vom SC Kemmern wurde Vierte vor Sandra Sainter aus Bad Tölz, die schon 2017 Fünfte wurde. Beste einheimische Läuferin wurde Rosi Bayer auf Rang 20. Sie holte sich gleichzeitig den Sieg bei den Läuferinnen über 60 Jahre. Sie ist eine der besten Bergläuferinnen Deutschlands und hat schon viele Medaillen gesammelt. Trotz 60+ ist die in Mittenwald lebende Läuferin fit wie der sprichwörtliche Turnschuh und kann unzählige sportliche Erfolge vermelden, so wurde sie Bayerische und Deutsche Berglaufmeisterin, dreimal Gesamtsiegerin beim Salomon-Cup Deutschland, sie nahm zweimal beim Salomon-Cup in Österreich teil und fünf Mal am Jungfrau-Marathon, wobei sie diesen dreimal unter 4,45 Stunden bewältigen konnte. 

Bei den Herren siegte Andrzej Dlugosz, der sich im Vorjahr noch mit Rang drei zufrieden geben musste. Der Pole war nach 1:08:06 Stunden im Ziel. Mit über drei Minuten Rückstand wurde Philipp Zewe aus Budapest Zweiter. Auf Rang drei kam Florian Zeisler vom Team Happy Fitness 24R. Dahinter belegten Michael Laur von der LG Allgäu, Christoph Walch von der SG Schönau, Oliver Stoll von den Katzenbuckel Runners und Max Döcke aus Sohland die Plätze. Bester einheimischer Läufer wurde Robert Sußbauer vom LC Mittenwald als Neunter. Es war übrigens der letzte Karwendellauf, den Kurt König organisierte.

von Titus Fischer

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