Nach Niederlage in Kaufbeuren gewinnt der SC Riessersee gegen Heilbronn

Topspiel gegen Bietigheim

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Michael Rimbeck (li.) schoss sein erstes Saisontor.

GAP – Trainer Toni Söderholm kennt seine Mannschaft. Schon vor einer Woche nach den Leistungen in den beiden Spielen bei den Lausitzer Füchsen (5:3-Erfolg) und gegen die Roten Teufel Bad Nauheim (6:1-Heimsieg) warnte der Coach:

„Mit der Art und Weise war ich nicht zufrieden. Wir müssen mehr tun.“ Die Worte waren nicht nur leere Phrasen, denn beim Auswärtsspiel am vergangenen Freitag in Kaufbeuren sollte der Coach recht behalten. Seine Mannschaft verlor deutlich mit 1:6. „Wir waren mehr dumm als schlecht“, merkte der Finne an. „Wir waren weit weg von unserem eigenen Niveau. Aber wir haben das bekommen, was wir verdient haben. In den letzten beiden Dritteln haben wir nicht gut gearbeitet.“ Den einzigen Treffer für die Gäste erzielte Stephan Wilhelm  zum 1:6-Endstand.

Zwei Tage später lagen die Werdenfelser im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken nach dem ersten Drittel völlig verdient mit 1:2 zurück. Es drohte eine Premiere: Noch nie hatten die Garmisch-Partenkirchner in dieser Saison an einem Wochenende in zwei Spielen keinen Punkt geholt. „Es kam mir so vor, als ob wir im zähen Berufsverkehr stecken würden“, berichtete der Coach. „Danach sind wir dann viel besser ins Tempo gekommen.“ Doch ein Block war schon im ersten Drittel gut: Die Reihe mit Maximilian Daubner, Tim Richter und Michael Rimbeck. Sie war es auch, die für den Ausgleich sorgte. Für Rimbeck der zum 1:1 traf, war es der erste Treffer in der laufenden Saison. Damit haben alle Stürmer der Werdenfelser mindestens ein Tor erzielt. Zuvor hatte Dennis Palka die Gäste in Führung gebracht. Kyle Helms stellte kurz vor dem ersten Drittelende auf 2:1 für die Schwaben. Doch dann zeigte der SCR seine Stärke in Überzahl: Andreas Driendl und Louke Oakley stellen auf 3:2, ehe Dibelka mit einem Traumtor sogar das 4:2 gelang. Heilbronn verkürzte zwei Minuten später durch Jordan Heywood auf 3:4.

Im Schlussabschnitt machten die Werdenfelser mit einem Doppelschlag durch Richie Mueller und Andi Eder innerhalb von 21 Sekunden früh den Sack zu. Und es gab noch eine Premiere: Auch Verteidiger Christian Hummer war bis zum Spiel gegen die Falken in dieser Saison noch torlos, ehe ihm das 7:3 gelang. Den Schlusspunkt setzte der Heilbronner Justin Kirsch mit dem 4:7.„Ich mag es lieber, wenn wir eine ausgeglichene Mannschaft haben. Schön zu sehen ist, wenn alle Reihen eine konstante Leistung zeigen“, sagte Söderholm.

Am Freitag kommt es in Garmisch-Partenkirchen zum Duell der beiden besten Mannschaften der Liga. Um 20 Uhr ist der Tabellenführer aus Bietigheim in Garmisch-Partenkirchen zu Gast.

von Titus Fischer

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