Ohne Udo Weisenburger?

SC Riessersee: Lizenz für die DEL2?

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Udo Weisenburger war nicht mit zur Anhörung gereist.

GAP – Es geht langsam voran beim SC Riessersee.

Eine finale Entscheidung über den Ligaverbleib in der DEL2, einem Start in der Oberliga oder dem Verschwinden von der Eishockeylandkarte ist auch in den vergangenen Tagen nicht gefallen. Doch nun muss eine Entscheidung in dieser Woche fallen. Dies war vonseiten der DEL2 zu vernehmen. Am vergangenen Donnerstag musste der SC Riessersee „nachsitzen“. Er war zur DEL2-Spitze geladen worden, um die Situation zu erklären. „Die Rückmeldung der DEL2 zu unserem Plan war durchaus positiv, allerdings muss – verständlicherweise – vor einer möglichen Lizenzvergabe klar sein, dass der Schuldenschnitt gelingt und alle Gläubiger diesen mittragen“, war in einer Presseerklärung des Vereins zu lesen. Bei diesem sollen insbesondere die Lieferanten und Behörden auf 50 Prozent verzichten. Bis zum heutigen Mittwoch hatte der SC Riessersee nun Zeit, den Nachweis über den erfolgreichen Schuldenschnitt zu bringen. „Das Angebot zum Schuldenschnitt wurde zwischenzeitlich von nahezu allen Gläubigern angenommen; das Entgegenkommen dieser Gläubiger war uns stets ein Ansporn, nicht aufzugeben, sondern immer weiterzumachen“, heißt es in der Erklärung vonseiten des Vereins weiter. Neben dem Abschluss eines erfolgreichen Schuldenschnitts soll es nach Informationen des KREISBOTEN auch intern kurz vor dem Abschluss stehen, dass der bisherige Chef Udo Weisenburger die GmbH übergibt und sich als Geschäftsführer zurückzieht. Dies soll ebenfalls eine Voraussetzung für den Fortbestand des Traditionsvereins sein. Ansonsten droht wohl die Insolvenz. Damit würde sich auch erklären, warum Weisenburger nicht zu der Abordnung gehörte, die den Traditionsverein vor dem DEL2-Gremium in der vergangenen Woche vertrat. Spannende Tage sind es beim SC Riessersee – mit Happy End?

von Titus Fischer

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