Auf Sieg folgt Niederlage

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ESVK-Torhüter Stefan Vajs erledigte gegen Dresden seine Aufgaben überaus souverän.

Kaufbeuren – Zuhause mit 2:1 nach Penaltyschießen in einem tollen Match die Dresdener Eislöwen bezwungen, folgte am Sonntag eine 5:2-Niederlage des ESVK bei den Freiburger Wölfen. Es bleibt somit weiterhin spannend, die Hauptrunde endet erst am 5. März und bis dahin sind noch elf Spiele zu bestreiten.

Aktuell belegt der ESVK mit einem Spiel mehr Rang Sechs mit 65 Punkten, punktgleich mit Weißwasser, doch die Verfolger kommen immer näher. So sind Freiburg, Ravensburg, Riessersee und Bayreuth immer noch dicht dahinter.

Wertvoller Heimsieg gegen Dresden

Wichtige zwei Punkte konnten die Joker am Freitagabend beim 2:1-Erfolg nach Penaltyschießen einfahren. Gegen den Tabellenvierten aus Dresden sahen die 1604 Zuschauer in der Sparkassen Arena ein temporeiches und spannendes Zweitligamatch. Beim ESVK waren Verteidiger Denis Pfaffengut und Stürmer Jonas Wolter wieder mit von der Partie.

Beide Teams ließen wenig echte Torchancen zu. Konsequentes Forechecking der Eislöwen ließ die Kaufbeurer kaum zu einem geordneten Spielaufbau kommen. Eine dieser Aktionen führte schon nach vier Minuten zum 0:1 für die Gäste, als sie die Scheibe im Kaufbeurer Abwehrdrittel eroberten und eiskalt verwandelten. Die Joker drängten nun fortan auf den Ausgleich, doch die Gästeabwehr mit einem starken Torhüter Nastiuk ließ sich nicht überwinden. Selbst eine Fünf-zu-drei-Überzahl führte nicht zum Erfolg. 

Mit dem Rückstand ging es ins letzte Drittel. Hier war es Youngster Christoph Kiefersauer, der nach einem zuerst abgeblockten Angriff den Puck wieder eroberte und mit einem Drehschuss den Gästekeeper zum 1:1-Ausgleich überwand. Der ESVK drückte nun auf die Führung, doch das Pech nach einigen guten Torchancen haftete dem Gastgeber an. Sami Blomqvist traf danach nur die Latte. Nach einer torlosen Verlängerung erlöste Branden Gracel mit seinem Penaltytreffer die Fans und traf zum 2:1-Sieg und damit zu zwei Punkten. 

ESVK-Coach Brockmann: „Es war heute ein sehr gutes, intensives und diszipliniertes Spiel zum Anschauen, obwohl nur zwei Tore gefallen sind!“

Wölfe Freiburg zeigen Heimstärke

Mit der gleichen Aufstellung wie schon am Freitagabend gingen die Joker am Sonntag in Freiburg auf das Eis. Die Führung der Gastgeber nach neun Minuten konnte Branden Gracel noch vor der ersten Pause ausgleichen. Dann folgten drei Tore in Folge für die Wölfe. Verteidiger Daniel Haase traf 97 Sekunden vor dem Ende zum 4:2, doch ein „Empty-Net-­Goal“ führte zur 5:2-Niederlage vor 1886 Zuschauern. ESVK Stürmer Jere Laaksonen schied im letzten Drittel verletzt aus.

Freitag nach Kassel

Zum Tabellendritten nach Kassel reisen die Kaufbeurer Joker am Freitagabend. Vier Punkte aus drei Spielen gegen die Huskies konnten die Joker bisher erkämpfen.

DNL-Team ohne Erfolgserlebnis

In den beiden Heimspielen des Tabellensiebten ESVK gegen den letzten Krefelder EV vergaben die Kaufbeurer die Chance, Boden gut zu machen, denn beide Partien gingen an die Gäste. Damit zieren die Kaufbeurer mit Landshut das Tabellenende.

ESVK-Trainer Juha Nokelainen nach dem zweiten verlorenen Match: „Es wird Zeit, dass wir uns wieder sortieren. Jetzt sind zum Glück erst einmal zwei Wochenenden spielfrei, ehe es zum Tabellenführer nach Köln geht. Da wir gegen gute Gegner immer gutes Hockey spielen, habe ich keine Angst vor diesem Wochenende.“

Am Samstag führten die Krefelder schon mit zwei Toren, ehe Fabian Koziol der Anschlusstreffer gelang. Doch die starken Gäste bauten kurz darauf ihren Vorsprung noch einmal aus. Das letzte Drittel war die stärkste Phase des ESVK, doch ein Treffer wollte nicht mehr gelingen. Stattdessen trafen die Gäste zum 1:4 noch ins leere Tor.

Auch am Sonntag lief es nicht erfolgreicher. Mit 4:7 gelang den Krefeldern der zweite Streich. Hier konnten die Kaufbeurer vor knapp 100 Zuschauern bis zur 26. Minute eine 2:1 Führung, (Tore Wohlgemuth und Weingärtner), verteidigen. Dann folgte eine Drangperiode des KEV, der dabei drei Treffer in nicht einmal sechs Spielminuten vollbrachte. Markus Lillich und Thomas Heger führten die Gastgeber noch mal heran, doch an der Niederlage war nicht mehr zu rütteln.

von Werner Mayr

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