Knappe Kiste

Ärgerliche Niederlage: ESVK verliert in Dresden mit 4:3 nach Verlängerung

Sami Blomqvist ESVK
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Dynamisch, wie man ihn kennt, erzielte Sami Blomqvist gegen Dresden das 2:1 für sein Team.

Kaufbeuren – Der ESV Kaufbeuren hat am Donnerstagabend in Dresden knapp mit 4:3 Toren verloren. Der Siegtreffer für die Eislöwen in der Verlängerung fiel bereits nach 13 Sekunden. Damit hat Dresdens Trainer Andreas Brockmann bereits den zweiten Vergleich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber gewonnen.

Die Eislöwen erwischten auch zu Beginn den besseren Start und gingen bereits in der zweiten Minute durch Louis Trattner mit 1:0 in Führung. Nach einem Traumpass von Julian Eichinger konnte Florian Thomas jedoch schon nach fünf Minuten zum 1:1 ausgleichen. Die Joker hätten gemessen an den Torchancen bereits mit einer Führung in die erste Pause gehen müssen, denn auch Branden Gracel traf nur das Torgestänge.

Auch im Mitteldrittel hatten Tyler Spurgeon und Sami Blomqvist beste Möglichkeiten, den ESVK in Front zu bringen, doch rückte Torwart Riku Helenius immer mehr in den Blickpunkt. Blomqvist gelang dann in der 47. Minute die erstmalige Führung zum 2:1 für die Joker, als er den Puck trocken in den Torwinkel hämmerte. Doch die Freude dauerte nicht lange an, denn exakt zwei Minuten später konnten die Eislöwen durch Steve Hanusch wieder ausgleichen.

Die Partie war nun im Schlussdrittel recht ausgeglichen. Joey Lewis bediente Denis Pfaffengut und der brachte sein Team erneut mit 3:2 in Führung. Doch die Eislöwen fanden darauf erneut eine Antwort. Im Powerplay konnte Alexander Dotzler einen Schuss von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei zum 3:3-Ausgleichstreffer unterbringen. Sekunden vor dem Ende hatten die Joker dann großes Glück, dass Denis Swinnen den sicheren Siegtreffer verpasste und es ging in die Overtime.

So kam es in der Verlängerung dann auch zur schnellen Entscheidung. Die Joker agierten zu sorglos und es dauerte nur 13 Sekunden bis Nick Huard alleine vor Benedikt Hötzinger zum 4:3-Siegtreffer einschießen konnte.

„Wir hatten die Chancen das Spiel zu gewinnen, doch sind wir immer wieder an einem guten Torhüter gescheitert. Ein Punkt Auswärts ist gut, es hätten aber mehr sein müssen“, fasste ESVK-Trainer Rob Pallin die Partie zusammen. Ähnlich bilanzierte auch Eislöwen-Coach Brockmann das Spiel und sprach von zwei gewonnenen Punkten für seine Mannschaft.

von Thomas Schreiber

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