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Schiedsrichtergruppe Ostallgäu begrüßt Neulinge

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Lehrwart Christian Schießl (rechts) und Obmann Ingo Weber (2. v. re.) freuen sich über die neuen Referees in der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu.

Ebenhofen/Ostallgäu – „Wir haben eine hundertprozentige Quote. Ihr habt super mitgemacht“, freut sich Christian Schießl, Lehrwart der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu. Alle zwölf Teilnehmer des Neulingskurses, die ein Wochenende lang in Ebenhofen in Theorie und Praxis geschult wurden, haben die Prüfung erfolgreich abgeschlossen. „Was uns besonders freut ist, dass diesmal auch einige Interessierte aus dem Füssener Raum dabei waren“, ergänzt Obmann Ingo Weber.

Viele ehemalige und noch aktive Fußballer bekamen durch die Ausbilder Tobias Kinberger und Marco Blösch alles Wichtige beigebracht. So gehört das Betrachten des Spielballs vor dem Anpfiff genauso dazu, wie die Kontrolle der Spielerausrüstung und das Sichten der Pässe. Doch primär ist die Regelkunde das A und O. Im Schnitt pfeift der Unparteiische in einer Partie alle 20 bis 30 Sekunden. „Unsere Aufgabe ist es, den Neulingen es so zu vermitteln, dass es ihnen Spaß bereitet. Dazu gehören natürlich auch Tipps und Tricks, die ich als erfahrener Unparteiischer gerne weitergebe“, sagt Kinberger. „Wenn die Neulinge erst einmal selbst pfeifen, werden sie von Spiel zu Spiel sicherer.“ Lehrwart Christian Schießl freut sich derweil über neuen Zuwachs in der Schiedsrichtergruppe. „Jeder Neuling bekommt einen erfahrenen Referee an die Hand. Sie werden nicht alleine gelassen.“

Die Neulinge der Schiedsrichtergruppe:

Sebastian Bader (TSV Markt­oberdorf), Carmine Carrozzo (BSK Olympia Neugablonz), Ali Cebecioglu (Türk Gücü Füssen), Lukas Dimdik (FC Füssen), Manuel Engstler (TSV Friesenried), Alexandra Gehrig (SpVgg Langenringen), Thorsten Haerle (1. FC Biessenhofen-Ebenhofen), Lucas Hummel (FC Thingau), Florian Schatz (ASV Hirschzell), Anica Schneider (TSV Pfronten), Muhammed Secka (TSV Buching), Tobias Steiner (BSK Olympia Neugablonz).

Respekt vor neuer Aufgabe: Nachgefragt bei Schiedsrichterneuling Carmine Carrozzo

War es schon immer ein Wunsch von Ihnen, Schiedsrichter zu sein?

Carrozzo: Altersbedingt habe ich mit dem Fußball aufgehört. Da ich aber weiterhin sportlich fit bleiben will, habe ich mich dazu entschieden, Schiedsrichter zu werden.

Carmine Carrozzo.

Wie haben Sie das Wochenende beim Neulingskurs erlebt?

Carrozzo: Alles sehr positiv. Es hat mir sehr gut gefallen.

Fällt es Ihnen leichter, sich in die Position des Schiedsrichters hineinzuversetzen, da Sie aktiver Spieler waren?

Carrozzo: Sicherlich, doch ein Schiedsrichter zu sein, ist eine ganz andere Klasse.

Haben Sie als aktiver Spieler gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

Carrozzo: Beides. Es war immer abhängig, welcher Schiedsrichter auf dem Platz stand, welchen Charakter er hatte und wie er sich präsentiert hat.

Freuen Sie sich auf Ihr Engagement als Schiedsrichter? Es geht ja bald los.

Carrozzo: Sicherlich freue ich mich drauf. Ich gehe auch mit dem gewissen Respekt an diese Aufgabe heran. Es ist nicht einfach, wie es manche glauben, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn der Unparteiische zu Beginn einen Fehler macht, kann es passieren, dass ihm das Spiel entgleitet.

Viel Erfolg bei Ihren künftigen Aufgaben als Schiedsrichter.

Carrozzo: Vielen Dank.

von Stefan Günter

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