Kritik wird lauter

Andreas Brockmann zeigt es dem ESV Kaufbeuren: 1:4-Niederlage für die Joker

Torhüter Jan Dalgic und Tobias Wörle mit Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt
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Im ersten Drittel waren Torhüter Jan Dalgic und Tobias Wörle noch mit Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt auf Augenhöhe.

Kaufbeuren – Joker verlieren nach einer schwachen Leistung gegen Dresden mit 1:4 und die Kritik an der Mannschaft und dem Trainer des ESV Kaufbeuren wird immer lauter.

Ex-Trainer Andreas Brockmann schickte, durch den Sieg mit seinem neuen Team, den ESVK noch tiefer in eine sportliche Krise. Den Gästen aus Dresden reichte dabei ein starkes Mitteldrittel, in dem sie in gut zehn Minuten vier Tore erzielten.

Bereits im Startdrittel hatten die Sachsen ein deutliches Plus an Torschüssen, doch konnten die Joker das torlose Unentschieden noch in die erste Pause retten. Im zweiten Abschnitt wurden dem ESVK zum wiederholten Mal die eigenen Strafzeiten zum Verhängnis. Drei der vier Tore erzielten die Eislöwen bei nummerischer Überlegenheit.

Gerade das Unterzahlspiel, das den ESV Kaufbeuren in den vergangenen Spielzeiten noch ausgezeichnet hat, ist inzwischen das mit Abstand schwächste der ganzen DEL 2. Zwar gelang Tyler Spurgeon im zweiten Drittel noch der Ehrentreffer zum 1:4, doch spielerisch war die Mannschaft an diesem Abend nicht in der Lage den Gegner in Verlegenheit zu bringen.

 Das Team von Trainer Andreas Brockmann steht jetzt bei fünf Siegen in Serie.

Trainer Rob Pallin, der inzwischen selbst immer mehr ins Zentrum der Kritik rückt, drohte für die nächste Partie bereits mit personellen Konsequenzen, da er von einigen Spielern deutlich mehr Leistung erwartet.

Thomas Schreiber

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