Ein Österreicher für die Joker

Armin Ratzesberger ergänzt Betreuer-Team des ESVK

Mannschaftsleiter Manfred Meier (re.) und Armin Ratzesberger in der Betreuerkabine des ESVK
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Mannschaftsleiter Manfred Meier (re.) begrüßt seinen neuen Kollegen Armin Ratzesberger in der Betreuerkabine.

Kaufbeuren – Der ESV Kaufbeuren hat zur neuen Saison nicht nur Zuwachs auf dem Eis bekommen, sondern auch Verstärkung hinter der Bande. Der gebürtiger Linzer Armin Ratzesberger wird künftig das Betreuerteam um Manfred Meier und Joachim Kittel als Vollzeitkraft ergänzen.

Die Zeiten als der Betreuer nur zum Öffnen der Spielerbank wahrgenommen wurde, sind im Profi-Eishockey längst vorbei. Denn inzwischen ist das Aufgabenfeld so umfangreich geworden, dass daraus eine Vollzeitstelle entstanden ist. „Ich habe über die Social-Media-Kanäle des Vereins von dieser Stelle erfahren und mich gleich beworben“, sagt Armin Ratzesberger der zuvor bei den Black Wings Linz in der ersten österreichischen Liga angestellt war. „Die Gespräche mit dem Geschäftsführer Michael Kreitl und Mannschaftsleiter Manfred Meier waren von Beginn an sehr positiv und auch die Arbeitsbedingungen haben mir zugesagt, so dass ich mich schnell für den ESVK entschieden habe“, berichtet der 27-jährige Österreicher, der dennoch schon einige Jahre Betreuertätigkeit auf dem Buckel hat. „Bereits als 16-Jähriger habe ich dort in Linz die ersten Erfahrungen gesammelt. Aus dem Hineinschnuppern ist dann nach meiner Zeit beim Bundesheer eine Festanstellung geworden“, berichtet Ratzesberger.

Sein neues Arbeitsumfeld hat es im bereits angetan. „Meine Wohnung ist Weltklasse und auch die Bedingungen im Stadion und in der Kabine sind sehr gut und mit den Verhältnissen in Linz zu vergleichen“, sagte neue Betreuer nach den ersten Arbeitstagen. Der Abschied aus Linz habe sich abgezeichnet. „Im Verein dort gab es einige Umstrukturierungen und es hat einfach nicht mehr so gepasst. Zudem wollte ich auch mal etwas neues erleben“, berichtet Ratzesberger über den Abschied von seinem Heimatort. Auch sein dortiger Kollege habe inzwischen in der DEL2 einen neuen Arbeitgeber gefunden und ist in Bad Nauheim als Equipment-Manager unter Vertrag.

Die ersten Gespräche mit dem Trainer und den Spielern dienten zunächst dem gegenseitigen Austausch und dem Kennenlernen, aber auch um herauszufinden, was voneinander erwartet wird. „Ich denke die Vertrauensbasis ist in unserem Job unheimlich wichtig, gerade wenn man tagtäglich miteinander zu tun hat“, so Ratzesberger. Er wird künftig zu allen Spielen und den Trainingseinheiten vor Ort sein.

Für die Betreuer Manfred Meier und Joachim Kittel, die beide noch voll im Berufsleben stehen, war der zeitliche Aufwand in diesem Umfang nicht mehr zu stemmen. Deshalb entschied sich der Verein zu einer zusätzlichen Vollzeitstelle. Das es nun in der DEL2 auch weitere Fahrten nach Kassel, Dresden oder Weißwasser gibt, statt bisher nach Salzburg oder Wien, sieht der 27-Jährige eher gelassen. „Es ist auch mal schön im Bus für ein oder zwei Stunden die Augen zu schließen, denn vor oder insbesondere nach dem Spiel gibt es mit Wäschewaschen und eventuelle Reparaturen an der Ausrüstung noch genügend Arbeit, so dass der Arbeitstag nach Rückkehr noch lange nicht erledigt ist“, erklärt der neue Betreuer.

Thomas Schreiber

Die nächsten Testspiele

Am Dienstag, 21. September, um 19.30 Uhr gastiert der EV Füssen beim ESV Kaufbeuren und am Freitag, 24. September, um 19.30 Uhr spielen die Joker daheim gegen die Ravensburg Towerstars.

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