Landesliga-Herren holen 2:2-Unentschieden in Dinkelsbühl

Guter Auftakt für SVK-Herren

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SVK-Stürmer Fabian Freudling auf dem Weg zum 2:1.

Kaufbeuren – Fast hätte die SpVgg Kaufbeuren zum Spielende den Bigpoint gelandet. Fabian Freudling scheiterte knapp am gegnerischen Torwart Philipp Deeg beim Stand von 2:2.

Mit einem Punkt im Gepäck trat die SVK von ihrem Auftaktspiel in der Landesliga-Südwest in Dinkelsbühl die Heimreise an. Während sich beide Mannschaften im ersten Durchgang ein Torfestival lieferten – bis zur 22. Minute stand es nämlich schon 2:2 – ließen es beide Protagonisten in den zweiten 45 Minuten etwas ruhiger angehen. Gleich fünf neuen Spielern schenkte SVK-Coach Fred Jentzsch bei der Premiere in Dinkelsbühl sein Vertrauen. 

Mit Furkan Kircicek lief sogar ein ganz junger Spieler auf, der von der A-Jugend in den Herrenbereich wechselte. Die Partie begann nach fünf Minuten mit einem Paukenschlag, als die Mittelfranken nach ihrer ersten nennenswerten Aktion gleich mit 1:0 durch Niko Nagengast per Kopfball in Führung gingen. Kaufbeuren wirkte in der Folge etwas verunsichert, quasi geschockt. Doch das war nur eine Momentaufnahme, als nach einer Flanke von Fabian Freudling Lukas Zink im gegnerischen Strafraum richtig stand und die Kugel volley in die Maschen zum 1:1 drosch (13. Minute). 

Es entwickelte sich ein munteres Spiel. Schon in der vergangenen Saison war das Duell beider Teams beim 4:3-Auswärtserfolg der Ostallgäuer intensiv und torreich. Die Sportfreunde waren zweikampfstärker und spritziger am Ball. Doch Kaufbeuren erzielte in der 20. Minute die 2:1-Führung durch Neuzugang Fabian Freudling. Doch postwendend gelang dem Gastgeber zwei Minuten später durch einen Sonntagsschuss aus knapp 30 Metern das 2:2. Jan Danowski zog ab und hatte Glück, dass der Ball noch abgefälscht wurde und somit unhaltbar für Dennis Motzer im Winkel landete. Kurz vor der Pause hatte Furkan Kicicirek die Chance per Kopf erneut die Führung für die SVK zu erzielen. 

In der Folge hatte Kaufbeuren Glück, dass Martin Unglert nach einem Foulspiel nicht mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Der Schiedsrichter beließ es mit einer Gelben Karte. „Im zweiten Durchgang war die Partie taktisch geprägt. Kein Team wollte mehr einen Fehler machen. Unterm Strich war es für uns ein guter Auftakt“, bilanziert Cheftrainer Fred Jentzsch die Punkteteilung in der Fremde. „Wir haben nicht verloren, das war uns zum Saisonstart wichtig“, betont er weiter. Auch Co-Trainer Martin Prediger stimmt ihm zu. „Selbst für die Moral war es sehr wichtig, dass wir heute nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren sind“. Allerdings müsse die Mannschaft noch im taktischen Bereich stabiler werden. „Wir haben noch Luft nach oben“, betont er im Hinblick auf das erste Saisonheimspiel am Mittwoch (16. Juli um 18.30 Uhr), wenn es gegen den FC Gundelfingen geht. 

Das Team aus dem Landkreis Dillingen hatte zum Auftakt keine Mühe beim 3:0-Heimsieg über den TSV Ottobeuren. Der Erfolg bedeutet auch die Tabellenführung nach Spieltag eins, was unterm Strich überhaupt nicht aussagekräftig ist. Doch sieht das SVK-Team dem Spiel gegen Gundelfingen doch positiv entgegen. In der letzten Saison gewannen die Ostallgäuer sowohl auswärts als auch im heimischen Stadion jeweils mit 2:0. „Wir sind im Gegensatz zu den Jahren davor breiter und qualitativ besser aufgestellt“, argumentiert Martin Unglert und hat den Dreier schon fest eingeplant. 

Fehlten doch zum Saisonauftakt mit Kapitän Benjamin Kleiner, Sebastian Homann, Alexander Schmidbauer, Lukas Göttle und Domenik Bachmann allein fünf Stammspieler. Bis auf Bachmann kann das Trainergespann am Mittwoch im ersten Saisonheimspiel gegen den FC Gundelfingen aus den Vollen schöpfen. von Stefan Günter

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