Niederlagenserie beim ESVK durch Sieg in Garmisch gebrochen

Trotz Auswärtssieg weiter Schlusslicht

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Kari Rauhanen und Juha Nokelainen beraten am Spielfeldrand.

Kaufbeuren – Wenigstens konnte die seit 16 Spielen anhaltende Niederlagenserie durch einen etwas überraschenden 4:3 Auswärtssieg beim SC Riessersee am Freitagabend unterbrochen werden.

Leider verloren die Kaufbeurer Joker zwei Tage später zuhause im Kellerduell gegen den ETC Crimmitschau vor eigenem Publikum 2:3 Toren. Das bedeutet weiterhin die rote Laterne in der DEL 2 mit drei Punkten Rückstand auf den Vorletzten Heilbronn und schon deren zehn Punkte auf den davor platzierten ETC Crimmitschau. Der neue Coach Kari Rauhanen konnte sich nach nur einer Trainingseinheit somit am letzten Wochenende ein erstes Bild seiner neuen Mannschaft machen. Auf jeden Fall steht ihm noch viel Arbeit bevor. 

Überraschung in Garmisch 

Sein erstes Auswärtsmatch in der DEL 2 sah der neue ESVK-Coach Kari Rauhanen am Freitagabend in Garmisch-Partenkirchen. Gegen den hochfavorisierten Gastgeber, seines Zeichens Tabellenvierter, boten die Kaufbeurer Joker ein starkes Match. 

In dem ausgeglichen ablaufenden ersten Spieldrittel gab es nur wenige Torchancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzte ESVK-Kapitän Daniel Menge kurz vor der Drittelpause, als er mittels Nachschuss den Führungstreffer für die Joker erzielte. Nach der Pause nutzten die Gastgeber eine Überzahlsituation und glichen aus. Die Kaufbeurer ließen sich dadurch nicht schocken, sondern verwandelten diesmal konsequent ihrerseits ihre Überzahlmöglichkeiten. 

Zuerst nutzte Matt Marquardt seine Chance und traf zum 1:2. Kurz darauf traf in doppelter Überzahl Michael Kreitl, der einen Schuss von Verteidiger Rob Kwiet zum nächsten Treffer für den ESVK abfälschte. Gut eineinhalb Minuten später eine ähnliche Situation, als diesmal Brad Snetsinger einen Schuss von Kwiet zum 1:4 in die gegnerischen Maschen lenkte. Daraufhin wechselten die Garmischer ihren Torhüter. 

Im letzten Drittel dann ein wahrer Sturmlauf des SC Riessersee auf das Gehäuse von ESVK-Goalie Stefan Vajs. Doch diesmal stand Fortuna auf Seiten der Joker, und so brachten die Kaufbeurer nach zwei relativ schnellen Anschlusstreffern der Hausherren, das Spiel über die Zeit und siegten vor 1660 Zuschauern im Garmischer Olympiastadion mit 4:3 Toren. Der neue ESVK-Coach Kari Rauhanen nach dem Spiel: „Am Ende hatten wir einfach mehr Glück!“ 

Heimniederlage gegen Crimmitschau 

Nach dem überraschenden Auswärtserfolg am Freitagabend hofften die am Sonntagabend am Berliner Platz anwesenden 1325 Zuschauer auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Doch nach sechzig Minuten mussten sie sich enttäuscht auf den Heimweg machen, denn gegen den Drittletzten der Tabelle setzte es die neunte Heimniederlage in Folge. 

ESVK-Trainer Rauhanen musste mit einem Minikader antreten. Denn neben den verletzt fehlenden Michael Fröhlich und Florian Thomas wurde Stefan Loibl von den Straubing Tigers angefordert und die jungen Kaufbeurer wurden in der DNL-Mannschaft benötigt. Deshalb beorderte der Coach Verteidiger Martin Heider in die dritte Sturmreihe an die Seite von Hadraschek und Wiederer. 

Es gab ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Gäste am Ende mit 2:3 Toren drei Punkte aus Kaufbeuren entführten. Ausschlaggebend war die große Chancenvergabe der Joker und der an diesem Abend überragende Gästetorhüter Ryan Nie, der einen wesentlich besseren Tag als ESVK-Keeper Stefan Vajs hatte, doch mit nur zwei Toren (Schmidle und Richter) lässt sich schwerlich ein Spiel gewinnen. 

Freitag zum Tabellenführer 

Zum dominierenden Tabellenführer der DEL 2 reisen die Joker am Freitag. Mitte Oktober gab es dort schon eine 3:7 Niederlage. 

DNL-Team mit zwei Siegen 

Großer Erfolg für die Jungs von Trainer Juha Nokelainen! Beide Heimspiele gegen die favorisierten Eisbären Juniors aus Berlin wurden gewonnen. Am Samstag gab es einen Kantersieg mit 8:1 nach Toren von Wiederer (2), Kolupaylo (2), Heger, Loibl, Gutar und Repka. Am Sonntag folgte der zweite Streich. Diesmal ging es vor 186 Zuschauern aber sehr eng her. Erst nach dem von Daniel Pfaffengut verwandelten Penalty im Penalty-Schießen konnten die Kaufbeurer den Sieg sicherstellen. Zuvor trafen nach einem 0:2 Rückstand bis zur 50. Minute noch Repka und Messing. von Werner Mayr

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